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Uetersener Nachrichten

19. August 2017 | 13:25 Uhr

Handball : Esingen ist Vizemeister

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ein besseres Datum hätte sich Jonathan Karow für seine Einweihungsparty nicht aussuchen können. Als der zurzeit verletzte Spielmacher der 1. Männer des TuS Esingen am Samstagabend seine Mitspieler um sich scharte, konnten sie nicht nur auf Karows neue Wohnung, sondern auch auf die Hamburger Vizemeisterschaft anstoßen. Mit einem 32:26-Sieg beim TSV Ellerbek II sicherten sich die Tornescher nämlich am Sonnabendnachmittag am vorletzten Hamburg-Liga-Spieltag den zweiten Platz hinter dem bereits seit drei Wochen als Meister feststehenden Altrahlstedter MTV Hamburg.

„Das durften die Jungs natürlich auch mit etwas Alkoholischem begießen“, sagte TuS-Trainer Jan-Henning Himborn, der selbst nicht mitfeierte. Der Coach zeigt sich abstinent, weil er am Sonntag bei den Spielen der 1. weiblichen B-Jugend und der 1. Frauen an der Seitenlinie stehen musste ‒ und nicht etwa, weil er mit dem Auftritt in Ellerbek „nicht ganz zufrieden war“. Himborn fand nämlich folgenden Kritikpunkt: „Wir hätten einen schwachen Gegner am Ende klarer schlagen müssen ‒ aber wieder einmal gab es neben mehreren Hochs auch einige Tiefs in unserem Spiel!“

In der Anfangsphase agierte Himborn mit der Aufstellung, die er sich nach eigenem Bekunden auch gut für die beiden Aufstiegsspiele, in denen die Esinger im April den Sprung in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein perfekt machen wollen, vorstellen könnte. Das Resultat: Nach 18 Minuten führten die Gäste in der Rudolf-Harbig-Halle mit 11:3. Benedict Philippi, der nach fünf Jahren, in denen er für den HSV Hamburg II und zuletzt den VfL Fredenbeck in der 3. Liga aktiv war, zum TuS zurückkehrte, trug sich beim 1:4 (9. Minute) erstmals in die Torschützenliste ein. Der 27-Jährige war seinen Gegnern körperlich deutlich überlegen und demonstrierte wiederholt seinen knallharten Wurf. „Er hat unserer Abwehr zusätzliche Stabilität gegeben und insgesamt ein vernünftiges Spiel gezeigt“, lobte Himborn.

Auch mit dem Pausenstand von 7:14 war Himborn zufrieden. Dass die Ellerbeker für ihre nächsten sieben Tore nur zehn Minuten benötigten und somit auf 14:16 herankamen (40.), missfiel Himborn aber: „Unser zweiter Anzug passt noch nicht“, stellte er auch angesichts der Tatsache fest, dass Max-Lennart Albrecht und Tim Wichmann zuletzt kaum trainieren konnten. Obwohl auch Tom Schmitt, der eine gute Leistung bot, noch zu viele Wurfchancen vergab, zogen die Esinger von 15:18 (42.) innerhalb von fünf Minuten wieder auf 15:23 davon. Zwischenstände von 20:28 und 22:30 ließen auf einen Kantersieg hoffen. „Wir müssen und werden uns in den Aufstiegsspielen steigern“, betonte Himborn abschließend.

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erstellt am 22.Mär.2015 | 19:02 Uhr

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