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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 23:08 Uhr

Handball : Esingen im Viertelfinale

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die 1. Frauen des TuS Esingen, die in der Hamburg-Liga in der gesamten Hinrunde ohne Heimsieg blieben, empfingen am Dienstagabend im HHV-Pokal-Achtelfinale die klassenhöhere SG Hamburg-Nord (Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein). In der Neuen KGST-Halle hatten die Gastgeberinnen Anwurf und Katja Brandt erzielte das erste Tor (1:0/2.). Danach überließen die Esingerinnen die Initiative den SG-Frauen, die fortan mehrmals demonstrierten, wie Sperren und Absetzen am Kreis funktioniert. Der Gäste-Treffer zum 4:5 wirkte dann nach neuneinhalb Minuten aber für die TuS-Frauen wie der zweite Anpfiff: Sie übernahmen nun die Kontrolle über das Spiel.

shz.de von
erstellt am 09.Jan.2013 | 18:34 Uhr

Neben der A-Jugendlichen Frederike Schmidt, die sich zwar zunächst zwei Fehlversuche leistete, dann aber, als sich die Chance bot, auch ein drittes Mal warf und traf, übernahm nun vor allem TuS-Torhüterin Jessica Krass Verantwortung. Und da Krass neben Tempogegenstößen auch einen Siebenmeter parierte, konnten die Esingerinnen auf 10:5 davon ziehen. Julia Berge erzielte binnen drei Minuten vier Tore und sorgte für einen beruhigenden 15:8-Zwischenstand (24.), der die Basis für die 17:11-Pausen-Führung war. Nach dem Seitenwechsel leisteten sich die Esingerinnen zunächst fünf torlose Minuten. So schmolz der Vorsprung immer mehr dahin, doch nach dem 18. Tor der Hamburgerinnen kamen die TuS-Frauen vorerst zurück ins Spiel und zogen von 21:18 über 23:19 auf 25:19 davon (52.). Anschließend leisteten sich die Esingerinnen aber immer wieder technische Fehler und Fehlwürfe, so dass sie in den letzten acht Minuten ohne Treffer blieben. Nun vorne harmlos, vertrauten sie den guten Paraden von Krass, die beim Stand von 25:20 einen „Unhaltbaren“ aus dem Winkel kratzte, was TuS-Co-Trainer Jan-Michael Bruhn, selbst Keeper, zu einem spontanen Jubel-Sprung veranlasste.

Beim Stand von 25:22 verhinderte die Latte ein weiteres Gegentor. Als das 25:23 kurz darauf doch fiel, nahm TuS-Trainer Jan-Henning Himborn seine Auszeit, damit seine Spielerinnen Luft holen konnten. Zwei Minuten und elf Sekunden waren noch zu spielen und die von Himborn eingeforderte Disziplin in der Abwehr, um keine Zeitstrafe mehr zu kassieren, setzten die Spielerinnen um. Sieben Sekunden vor Schluss verkürzten die Gäste zwar noch auf 25:24, kamen danach aber nicht mehr in Ballbesitz, so dass die Esingerinnen nach einem wirklich guten Handballspiel mit Geschick und Glück ins Viertelfinale einzogen.

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