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Uetersener Nachrichten

17. August 2017 | 14:13 Uhr

Handball : Esingen glückt Revanche

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die am 26. Oktober 2013 gegen den TV Fischbek erlittene 26:36-Heimpleite ist für die 1. Männer des TuS Esingen bis dato die höchste Saison-Niederlage. Als nun am Sonnabend das Rückspiel anstand, gastierten die Tornescher mit Revanche-Gelüsten in der Sporthalle Quellmoor.

Zwar gingen die Hausherren in der Anfangsphase dreimal in Führung, doch nach dem Fischbeker 4:2 trafen die Gäste viermal in Folge. Max-Lennart Albrecht stieg zweimal hoch und netzte unwiderstehlich ein, auch ein Distanzwurf von Daniel Günter passte ganz genau und Jannik Genz traf von links aus. TuS-Torwart Benjamin Boje zeigte starke Paraden. Nach dem 5:9 von Lennart Haas (19.) hatte TVF-Trainer Roman Judycki genug gesehen: Der Ex-HSV-Profi nahm eine Auszeit und forderte sein Team auf, vorne ruhiger zu spielen und hinten energischer zuzupacken.

Zwar verkürzten die Fischbeker danach auf 7:9 (20.), doch durch einen Genz-Siebenmeter (Nils-Oliver Himborn war gefoult worden) und Daniel Abel, der nach einem herrlichen Spielzug völlig frei am Kreis zum Wurf kam, stellten die Esinger ihre Vier-Tore-Führung zügig wieder her. Timo Kreckwitz sorgte in dieser Phase für frischen Schwung. Abels 10:15 nach hartem Körpereinsatz am Kreis bedeutete den Pausenstand, weil Boje zweimal bärenstark abwehrte.

Im zweiten Durchgang war die Gäste-Abwehr zunächst nicht mehr beweglich genug. Die Fischbeker kamen dadurch zu einigen einfachen Toren und glichen nach dem 14:18 von Kreckwitz (35.) mit vier Treffern in Folge zum 18:18 aus (41.). TuS-Trainer Jan-Henning Himborn reagierte, nahm seine Auszeit und mahnte mehr Konzentration an. Günter kehrte auf das Parkett zurück und brachte sein Team wieder in Führung (18:19/41.). Und Daniel Hutschenreuter, der nun das TuS-Tor hütete, wehrte mehrere Bälle stark ab.

Zwei Albrecht-Treffer (davon ein Strafwurf) bedeuteten ein 18:21 (45.), doch die Fischbeker egalisierten nochmals (21:21/49.). Von größter Wichtigkeit war es, dass die Köpfe der TuS-Spieler danach nicht nach unten gingen, sondern Jonathan Karow einen Siebenmeter und eine Zwei-Minuten-Strafe herausholte. Albrecht verwandelte den Strafwurf zum 21:22 (49.), danach ging es Zug um Zug. Als Albrecht seinen dritten Siebenmeter über die Latte gejagt hatte, nahm Judycki eine Auszeit und 40 Sekunden vor dem Ende glich Fischbek zum 25:25 aus. Sollte es für den TuS nur eine „halbe Revanche“ geben? Nein, denn Lennart Haas traf von halbrechts aus zum 26:27 und in den verbleibenden zwölf Sekunden gelang dem TVF kein Torwurf mehr. So feierten die Esinger einen überraschenden Sieg beim Tabellen-Zweiten – und plötzlich ist der dritte Platz wieder in Reichweite ...

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erstellt am 16.Feb.2014 | 20:09 Uhr

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