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Uetersener Nachrichten

25. September 2017 | 21:01 Uhr

Bauausschuss : Es knistert

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Morgen Abend ist ein spannender Sitzungsverlauf garantiert. Grund ist der Antrag der Windpark-Betreiberin, auf der vom Land genehmigten Fläche auf Uetersener Stadtgebiet repowern zu dürfen. Gegen die Absicht der Betreiberin, jetzt bis zu 200 Meter hohe Windkraftanlagen zu bauen, regt sich innerhalb der Bevölkerung Widerstand. Insbesondere in den Dörfern Groß Nordende und Neuendeich ist man alles andere als erfreut.

shz.de von
erstellt am 08.Apr.2014 | 19:20 Uhr

Doch auch Uetersens Politiker sind uneins. Die SPD hat sich schon früh erklärt. Die Sozialdemokraten machen mit, erteilen der „Betroffenheitsdemokratie“ eine klare Absage (Energiewende ja, aber bitte nicht vor meiner Haustür). Doch sie wissen auch, dass sie um Mehrheiten werben müssen. Und da sind sie nicht nur auf die Grünen, sondern auch auf die CDU angewiesen. Deren Fraktionschef, Andreas Stief, sagte gestern, dass man sich abschließend noch nicht positioniert habe, weitere Fragen klären wolle und daher erst am Donnerstag eine klare Meinung dazu vertreten könne. Klingt nach möglichem Mehrheitsbeschluss in der Fraktion, so oder so.

Die Grünen wüssten, so Bernd Möbius, dass sie sich einem Repowering grundsätzlich nicht widersetzen könnten, wohl aber gegen die Maximalhöhe von 200 Metern. Die sei auch im Interesse einer weiterhin guten Nachbarschaft wohl nicht vertretbar. Man sei aber erst in der ersten Phase der Genehmigung. Nach dem Aufstellungsbeschluss gebe es noch genug Möglichkeiten, steuernd einzugreifen. So im späteren Satzungsbeschluss. Die BfB werde, so Bauausschussvorsitzender Holger Köpcke, mit „Nein“ stimmen. 100 Meter seien genug. Zudem könne es sich Uetersen nicht leisten, auf 300000 Euro Gewerbesteuern zu verzichten. Diese Differenz entstehe, komme es zum Repowering.

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