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Betreutes Wohnen an der Messtorffstraße : „Es ist eine Freude, dieses Haus zu sehen“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„34 begehrte Altenwohnungen“, so titelten die Uetersener Nachrichten am 6. August 1994. Der Einzug erfolgte rund ein halbes Jahr später. Gestern wurde zurückgeblickt, konnte der 20. Geburtstag des „Betreuten Wohnens“ an der Meßtorffstraße gefeiert werden.

shz.de von
erstellt am 03.Feb.2015 | 21:15 Uhr

Der Start verlief alles andere als reibungslos. Bauherr Klaus Lübbert hatte ordentlich zu kämpfen, um die politische Mehrheit für sein Vorhaben zu erhalten. Der CDU-Ratsherr und Bauunternehmer, schon damals kommunalpolitisch aktiv, sagte damals, dass er etwas Soziales für die Stadt tun möchte. Nach einigem Hin und Her genehmigten die Stadtväter und -mütter das Vorhaben und beteiligten sich sogar finanziell daran. Denn die Wohnungen sollten Menschen mit dem so-genannten Paragraf-5-Schein (jetzt Wohnberechtigungsschein) zugute kommen. Uetersen bezuschusste den Bau mit 119000 Mark und gewährte zudem ein Darlehen in Höhe von 711000 Mark, das jetzt, nach 20 Jahren, mit niedrigem Zins zurückbezahlt werden muss. Auch daran erinnerte Eigentümer Lübbert gestern Vormittag und dankte der Stadt dafür. Der Geburtstag begann mit einem Frühstück für alle Bewohner, ausgegeben von der DRK-Betreuungseinrichtung. Bürgermeisterin Andrea Hansen lobte die besondere Atmosphäre, die von dem Gebäude ausgehe. Sie sagte, dass es immer eine Freude sei, das Haus zu sehen. Sie sei stets gerne dabei, wenn es dort etwas zum Feiern gebe. Die Bürgermeisterin dankte dem Bauherren und den Verantwortlichen des DRK-Kreisverbands, die die Trägerschaft übernommen haben. Das Haus lebe zudem vom guten Geist der Leiterin, Kirsten Heyden. Eine Bewohnerin packte den „guten Geist“ in die Worte: „Es ist für uns hier wie ein Sechser im Lotto“, sagte sie.

Im Betreuten Wohnen an der Meßtorffstraße leben derzeit 37 Menschen.

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