zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 14:31 Uhr

Fußball : Es geht auch in Eimsbüttel

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Exakt zwei Wochen, nachdem sich die 1. Frauen des FC Union Tornesch mit einer überraschenden 2:3-Niederlage bei Grün-Weiß Eimsbüttel aus dem Oddset-Pokal verabschiedet hatten, machten sie es am Sonntag im Kampf um Verbandsliga-Punkte im selben Hamburger Stadtteil besser. Zufrieden war FCU-Coach Mahdi Habibpur nach dem 2:0-Sieg beim Eimsbütteler TV allerdings nicht: „Wir haben zwar verdient gewonnen, aber nicht diszipliniert genug gespielt!“

shz.de von
erstellt am 14.Okt.2015 | 17:58 Uhr

Von Beginn an zogen die Tornescherinnen auf dem Kunstrasenplatz am Lokstedter Steindamm ihr Pressing auf. So gab Josefin Lutz schon in der zweiten Minute den ersten Torschuss ab, der jedoch knapp vorbei ging. Nach dem folgenden Torabstoß der Eimsbüttelerinnen eroberte Svea-Lynn Schmidt den Ball, zielte dann aber ebenfalls vorbei. Als Lutz eine Linksflanke von Johanna Stutzke noch zu Isa Reddersen weiterleitete, fand auch der Schuss der Ex-Eimsbüttelerin nicht den Weg ins Netz (10.). Noch knapper wurde es in der 23. Minute, als Lutz aus dem Getümmel im Fünfmeterraum die Latte traf.

Zwei Minuten später gingen die Union-Frauen dann endlich in Führung: Stutzke verwandelte einen Freistoß aus 30 Metern direkt zum 0:1. Stutzke hätte kurz darauf einen Doppelpack schnüren können, doch eine Rechtsflanke von Benita Thiel verpasste sie am zweiten Pfosten knapp (32.). Kurz vor der Pause stellte Reddersen dann mit einem herrlichen Distanzschuss an ihrer früheren Wirkungsstätte den 0:2-Pausenstand her (43.).

„In der zweiten Halbzeit haben wir zu lange gebraucht, bis wir wieder ins Spiel gefunden haben“, tadelte Habibpur. Trotzdem hätte Reddersen beinahe das 0:3 nachgelegt, als sie nach einer Thiel-Flanke abzog ‒ doch die ETV-Torhüterin Nicole Wittig lenkte den Ball noch an den Pfosten (54.). Dass sein Team anschließend fast nur noch bei Standardsituationen gefährlich wurde, missfiel Habibpur: „Wir hätten gegen diesen Gegner auch mit Kombinationsfußball zum Erfolg kommen müssen!“

Weil auch Schmidt an Wittig scheiterte (81.), wäre es beinahe noch einmal eng ge- worden ‒ doch ein Fernschuss der Eimsbüttelerinnen sprang vom rechten an den linken Innenpfosten und dann ins Feld zurück (87.). „Im nächsten Spiel gegen Niendorf werden wir uns steigern müssen“, betonte Habibpur abschließend.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert