Museumsnacht : Es begann mit Spinnern und Webern

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Zur 8. Neumünsteraner Museumsnacht wird am Sonnabend, 30. Mai ab 18 Uhr an verschiedene Veranstaltungsorte eingeladen. In der Innenstadt, am Kleinflecken 1, kann der Besucher gleich zwei Ausstellungen besichtigen und viel über die Geschichte der Textilkunst erfahren. Im Museum Tuch + Technik wird das uralte Handwerk von den Anfängen bis heute gezeigt und demonstriert. Durch 2000 Jahre Geschichte kann der Besucher „wandern“, dabei Ausstellungsstücke entdecken und einige davon selbst ausprobieren.

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28. Mai 2015, 17:06 Uhr

Neu ist die Ausstellung: „European Art – Quilts VIII –Internationale Textilkunst“ eine Schau, die noch bis zum 23. August zu sehen sein wird. Im Vergleich zu früheren Ausstellungen zeigt die „European - Art-Quilts VIII“ eine bemerkenswerte Entwicklung in Technik, Design und Auswahl an Materialien. Faszinierend sind die ungewöhnlichen Motive der Quilts – der genähten Gemälde – wie der dunkelblaue Nachthimmel, der übersät ist mit leuchtenden Sternen, eine Collage aus Zeitungsüberschriften, der Grundriss einer antiken Stadt u. v. m. Die Wanderausstellung endet in Gloucester in England.

Eine weitere bemerkenswerte Ausstellung, die am 31. Mai endet, ist „Lili Marleen – Ein Schlager macht Geschichte“ und erinnert an 70 Jahre Kriegsende. „The biggest hit of World war II“ – Lili Marleen war mehr als ein deutsches Soldatenlied. Lale Andersen und andere Interpreten machten das Lied, das den Abschied, Trennung und ungewisse Heimkehr zum Thema hatte, zum populärsten Lied des Zweiten Weltkrieges. Öffnungszeiten des Textilsmuseums: Di.-Fr. 9-17 Uhr. Sa. und So. 10-17 Uhr. Auch in Neumünster beteiligt sich die Gerisch-Stiftung (Brachenfelder Straße 69) im Rahmen der Museumsnacht. Um 21 Uhr beginnt eine Führung durch die Azaleenblüte im Park und die aktuelle Ausstellung: „Vom Grossen und Ganzen. Die Sammlung Haus N“. (K&S berichtete).

Am Sonntag, 31. Mai um 17 Uhr wird „Lyrik unter der Hängebuche“ von Wolfgang Schütz und Anders Stüwe gelesen. „Wir haben der Welt in die Schnauze geguckt ...“ Peter Rühmkorf trifft Erich Kästner. (Bitte anmelden unter Telefon: 04321/55512-0).

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