Grundsatzbeschluss : Erweiterung des Gewerbegebietes

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Das Gewerbegebiet Hasenkamp soll erweitert werden. Das haben die Gemeindevertreter während ihrer jüngsten Sitzung im Bürgerhaus beschlossen. Allerdings mussten die Politiker in ihrem Grundsatzbeschluss eine Einschränkung aufnehmen. „Die Vertragsverhandlungen mit den Eigentümern sind noch nicht

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27. September 2012, 19:03 Uhr

abgeschlossen“, berichtete die erste stellvertretene Bürgermeisterin Jutta Kaufmann (FDP), die in Vertretung des Gemeindeoberhauptes Hans-Joachim Banaschak die Sitzung leitete. Erst wenn sich das gesamte Gelände in Gemeindehand befindet, beginnt die Arbeit am Bebauungsplan Nummer 26. Die Gemeinde erschließt das Areal und verkauft es danach an die Betriebe.

3,2 Hektar umfasst der B-Plan. Die Fläche schließt sich in südöstlicher Richtung dem Gewerbegebiet an. Eine Zufahrt von der Appener Straße ist nicht notwendig. Sie erfolgt über Straßen im Hasenkamp. 35000 Euro wird die Gemeinde die Planungsarbeiten kosten. Über die Erschließung gibt es noch keine Schätzung.

„Für die Entwicklung der Gemeinde ist die Erweiterung wichtig“, steht für den SPD-Fraktionsvorsitzenden Walter Lorenzen fest. Langfristig komme Appen dadurch zu einer eigenen Steuerkraft. „Wir dürfen keine Zeit verlieren“, steht für den CDU-Fraktionsvorsitzenden Hans-Peter Lütje fest. Der Verkauf eines erheblichen Teils der Flächen sei bereits unter Dach und Fach.

Dies präzisierte die erste stellvertretende Bürgermeisterin im Gespräch mit den Uetersener Nachrichten. An 1,7 Hektar des Erweiterungsgebietes sei bereits ein Investor interessiert, berichtete die Liberale.

Ihr Parteifreund Werner Fitzner hegte jedoch Zweifel. Ihm fehlten nicht nur wichtige Informationen, sondern er warf die Frage auf, ob es genügend Interessenten für Flächen in dem neuen Gewerbegebiet gebe. Der FDP-Mann sieht die Gefahr, dass „die Gemeinde am Ende zuschießen muss.“

Das sah Lorenzen anders. Er verwies auf die Pinneberger Planungen an der Westumgehung, die voran kommen würden. Dadurch gewinne das Appener Gewerbegebiet an zusätzlicher Attraktivität, sagte der Genosse.

Das jetzige Gewerbegebiet ist in drei Abschnitten nacheinander erschlossen worden. Dies erfolgte über eineinhalb Jahrzehnte. Es umfasst derzeit rund acht Hektar.

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