Erweiterung der Wache in Aussicht

Die Groß Nordender Bürgermeisterin Ute Ehmke und Wehrführer Kurt Brandt (rechts) ehrten auf der Jahresversammlung der Feuerwehr Klaus-Hermann von Döhren (Zweiter von links) für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr, Eckhard Weidemann für 50 Jahre Mitgliedschaft, Reimer Heins für 40 Jahre Mitgliedschaft und Jürgen Schippmann für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr.
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Die Groß Nordender Bürgermeisterin Ute Ehmke und Wehrführer Kurt Brandt (rechts) ehrten auf der Jahresversammlung der Feuerwehr Klaus-Hermann von Döhren (Zweiter von links) für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr, Eckhard Weidemann für 50 Jahre Mitgliedschaft, Reimer Heins für 40 Jahre Mitgliedschaft und Jürgen Schippmann für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

Groß Nordendes Bürgermeisterin betont zudem, dass an der Finanzierung eines Fahrzeugs für die Feuerwehr gearbeitet werde

shz.de von
23. Januar 2018, 16:05 Uhr

Bürgermeisterin Ute Ehmke sprach auf der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Groß Nordende den Aktiven um Wehrführer Kurt Brandt ihren Dank für den ehrenamtlichen Einsatz im vergangenen Jahr aus und teilte den Feuerwehrkräften mit, dass erste Ideen für eine Erweiterung der Wache mit Umkleideräumen vorliegen würden. „Und wir legen Geld für die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs zurück, auch wenn das Gemeindeprüfungsamt die Art der jährlichen Rückstellung bemängelt. So eine Ausgabe von etwa 350 000 Euro kann man als kleine Gemeinde nicht einfach aus dem Ärmel schütteln. Ein halbes Feuerwehrauto haben wir bereits zusammen.“ Ehmke freute sich, dass auch in diesem Jahr mit Annika Traut und Michelle Koelbel wieder zwei gut ausgebildete Nachwuchskräfte aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr überstellt werden. „Es war eine gute Entscheidung vor zehn Jahren, unsere Jugendwehr ins Leben zu rufen. Der Nachwuchs ist da und die Frauenquote stimmt“, sagte die Bürgermeisterin.

Durch die Überstellung der beiden 18 Jahre jungen Frauen in die Reihen der Aktiven zählt die Feuerwehr Groß Nordende nun 32 aktive Mitglieder, darunter fünf Frauen. 13 Kameraden gehören der Ehrenabteilung an. In der von Julian Brandt geleiteten Jugendfeuerwehr erhalten aktuell sechs Mädchen und sechs Jungen ihre Ausbildung. Sieben Nachwuchskräfte legten im vergangenen Jahr die Prüfungen für den Ausbildungsnachweis Jugendflamme 2 ab. Ihnen wurden auf der Jahresversammlung der Wehr von Jan Sudeck, stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart, die Abzeichen überreicht. Jugendfeuerwehrwart Brandt berichtete über die Arbeit der Jugendwehr im vergangenen Jahr mit mehr als 40 Diensten und Aktivitäten zur Kameradschaftspflege und 1300 Stunden, die von den Ausbildern ehrenamtlich geleistet wurden. Er dankte allen Unterstützern und Sponsoren für die Anschaffung eines Anhängers und mehrerer Feldbetten.


Sieben Einsätze gab es im vergangenen Jahr

Zu sieben Einsätzen wurde die Feuerwehr Groß Nordende im vergangenen Jahr gerufen. Darunter war allerdings kein Löscheinsatz. „Zweimal handelte es sich um einen Führungsalarm, einmal wurde um eine Trage- und Transporthilfe für die Polizei gebeten, zweimal rückten wir zur Beseitigung beziehungsweise Abwehr von Sturmschäden aus und zweimal leisteten wir durch Abstreuen von Öl- und Betriebsstoffen technische Hilfeleistung“, zählte Wehrführer Brandt auf. Elf Dienstabende wurden 2017 absolviert. Die Dienstbeteiligung lag bei 73 Prozent.

Gewählt wurden Florian Jeckstat und Ferridon Dirigil zu Kassenprüfern. Weitere Wahlen standen nicht auf der Tagesordnung, aber Wehrführer Brandt kündigte an, dass er zur turnusmäßigen Wahl des Wehrführers in zwei Jahren nicht wieder antreten werde. Seit zehn Jahren steht der 58 Jahre alte Oberbrandmeister bereits an der Spitze der Groß Nordender Wehr. Er machte deutlich, wie wichtig die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs ist. „Wir haben nur das 26 Jahre alte LF 8/6. Wenn etwas defekt ist, haben wir keine Möglichkeit der Kompensation.“

In seinem Grußwort betonte Amtsdirektor Rainer Jürgensen, dass er die finanziellen Rückstellungen der Gemeinde für ein neues Feuerwehrfahrzeug für vernünftig halte und verwies auf die Möglichkeit von Fördermitteln des Landes für den Umbau der Feuerwache. Beifall zollte ihm die Anwesenden für sein persönliches Sponsoring der Groß Nordender Wehr als passives Mitglied der Feuerwehr und Jugendfeuerwehr.

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