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Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 02:31 Uhr

Erweiterung auf hohem Niveau

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ende März hatten die Tiefbauarbeiten begonnen, nun wurde im Rahmen einer kleinen Feier der Grundstein für den 780 Quadratmeter großen Anbau an der Feuerwache Ahrenlohe gelegt. „Wir schaffen hier eigentlich keinen Anbau, sondern im Prinzip eine neue Feuerwache“ so Bürgermeister Roland Krügel. Und er hat recht: Die Nettogrundfläche der Erweiterung umfasst 780 Quadratmeter, der Bestand nur 225 Quadratmeter. Allein die neue Fahrzeughalle mit vier Stellplätzen für Löschfahrzeuge inklusive eines Waschplatzes hat eine 270 Quadratmeter große Grundfläche.

shz.de von
erstellt am 17.Aug.2012 | 19:53 Uhr

Außerdem gehören zum Neubau Sanitärräume, Alarmgarderoben, Lagerflächen sowie ein Schulungs- und Ausbildungsraum. Auch das Büro des hauptamtlichen Gerätewartes, wird im Anbau untergebracht, denn die Atemschutzwerkstatt wird künftig von der Ahrenloher und der Esinger Wehr gemeinsam genutzt. „Wir haben zwei Feuerwehrstandorte und die werden bleiben. Beide werden entsprechend des erarbeiteten Brandschutzbedarfsplanes ergänzend ausgebaut. Der Rest wächst sowieso zusammen“, betonte Roland Krügel in seiner Ansprache.

Inklusive der Nebenkosten und der Außenanlagen mit 64 Pkw-Stellplätzen werden in die Erweiterung der Ahrenloher Wache 1,7 Millionen Euro investiert.

Ende Mai 2013 soll die neue Wache an die 54 Aktiven der Wehr zur Nutzung übergeben werden. Das alte Gebäude wird dann nicht mehr gebraucht und soll so umgestaltet werden, dass es von der Jugendfeuerwehr und für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden kann. „Ich hoffe, wir können auch damit schon 2013 beginnen. Aber noch sind wir auf der Suche nach Zuschüssen“, merkte Roland Krügel, der als Bürgermeister auch oberster Dienstherr der Feuerwehren seiner Stadt ist, an. Auch die Esinger Wache erhält derzeit einen Anbau und neue Außenanlagen für 1,5 Millionen Euro. „Das Bauprojekt in Esingen ist schon weiter vorangeschritten, aber es war von Anfang an klar, dass wir den Ausbau beider Wachen als ein Paket realisieren“, so Krügel.

Er dankte auch im Namen der Politik, die durch ihre Beschlüsse die Feuerwehranbauten mit auf den Weg gebracht hatte, den Feuerwehrleuten für den ehrenamtlichen Einsatz bei Brand- und Rettungsfällen. Gemeinsam mit Wehrführer Dirk Lolies und unter dem Beifall von Feuerwehrleuten, Planern, Handwerkern und Ortspolitikern legte Roland Krügel den Grundstein für den Anbau.

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