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Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 16:27 Uhr

Fussball : Erstmals kein Heimsieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Damit, wie viele Spieler ihrer 1. und 2. Mannschaft, deren Partien ausfielen, die SV Halstenbek-Rellingen III am Sonntag im Kreisliga-Spiel bei den 1. Herren des Heidgrabener SV eventuell einsetzte, wollte sich HSV-Coach Ove Hinrichsen gar nicht befassen. „Wenn die HR-Dritte aber jedes Mal mit diesem Team spielen sollte, weiß ich nicht, weshalb sie in der Tabelle so weit unten steht“, sagte Hinrichsen über den Tabellen-12., der überraschend stark auftrat ‒ und als erster Gegner in dieser Saison etwas Zählbares von der Uetersener Straße mitnahm.

shz.de von
erstellt am 19.Okt.2015 | 18:27 Uhr

Nachdem der „kleine HSV“ seine ersten sechs Liga-Spiele auf dem neuen Kunstrasenplatz allesamt gewonnen hatte, musste er sich nun nämlich mit einem 2:2-Unentschieden begnügen.

Vor 120 Zuschauern haderten die Heidgrabener in der 32. Minute mit Schiedsrichter Erol Sayan (SSV Rantzau), der den bereits mit „Gelb“ verwarnten Gäste-Akteur Özgür Dogan bei zwei weiteren Fouls nur ermahnte. „Er hätte zwingend ,Gelb-Rot’ zeigen müssen“, sagte Hinrichsen, während Özgür von HR-Spielertrainer Manuel Kaladic zügig auswechselt wurde. Kurz darauf gingen die Halstenbeker in Führung: Einen langen Pass konnte Marcel Rochelt nicht klären und der aufspringende Ball prallte vor die Füße von Sascha Caldwell (bestritt in dieser Saison bereits sieben Landesliga-Spiele für die HR-Zweite), der zum 0:1 ins lange Eck einschoss (35.).

Ansonsten verliefen die ersten 70 Minuten, für die Hinrichsen dem Gegner „ein Kompliment dafür machte, dass er gut stand“, sehr chancenarm. Die Hausherren hatten zwar mehr Ballbesitz, sie konnten sich in der Offensive aber nicht behaupten. „Mit dem entscheidenden Pass haben wir immer einen Tick zu lang gewartet“, so Hinrichsen. Dies änderte sich erst, als bei einer schönen Kombination der Ausgleich gelang: Alexander Martin passte nach rechts zu Dennis Malysz und dessen Flanke nutzte Maik Siebels per Flugkopfball zum 1:1 (75.).

„Anstatt ruhig weiter zu spielen, wollten wir dann leider zu schnell zu viel“, berichtete Hinrichsen. So war die Heim-Elf bei einem langen Diagonalpass der Gäste unachtsam und den Ball, der zwischen Fabian Doell sowie Rochelt hindurchging, verwertete der eingewechselte Marc Wulff frei vor HSV-Keeper Krystof Barth zum 1:2 (79.).

In der 86. Minute haderten die Heidgrabener wieder mit Sayan, der ein klares Foul von HR-Torwart Sebastian Wiehe an Martin übersah. „Das war hundertprozentig ein Elfmeter“, sagte Hinrichsen. Drei Minuten später gab Sayan dann, als Philippe Schümann im Strafraum von Wiehe berührt wurde, einen Strafstoß, den Schümann selbst zum 2:2-Endstand verwandelte. „Letztlich können wir mit dem Remis leben“, befand Hinrichsen.

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