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Jugend forscht : Erster Platz für Feldmaus-Projekt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit zwei Projekten im Themenbereich Biologie war die Klaus-Groth-Schule beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in der Kategorie „Schüler experimentieren“ vertreten.

shz.de von
erstellt am 17.Feb.2012 | 20:43 Uhr

Und das mit großem Erfolg in einem Feld von 16 Teilnehmern. Die Achtklässler Jannik Rank und Björn Hendrik Dauen belegten mit ihrem Projekt „Feldmäuse für die Welt“ den ersten Platz. Die Siebtklässler David Wilken, Tobias Reinheimer und Rick Heidorn hatten das Projekt „Wie viel CO2 können Pflanzen aufnehmen?“ eingereicht und belegten damit den dritten Platz.

Anerkennung gab es für die Klaus-Groth-Schüler, die sich über Monate mit ihren Projekten beschäftigt, experimentiert, beobachtet und Ergebnisse ausgewertet hatten, nicht nur von der Jury. Auch Chemie-Lehrer Peter Schultes, der die beiden „Jugend forscht“-Projekte an der Schule betreut hatte, ist voll des Lobes und freut sich über den Erfolg. „Die Jungs haben mit viel Ausdauer, Interesse und vor allem eigenständig gearbeitet und ihre Projekte der Jury sehr gut präsentiert“. Allein die Projektideen verdienen Anerkennung. Denn welcher Achtklässler kommt schon auf die Idee, sich mit Feldmäusen und deren Lebensraum und Rolle in der Nahrungskette von Greifvögeln zu beschäftigen? Jannik Rank und Björn Hendrik Dauen schon. Und da der Lebensraum für Feldmäuse durch die Intensivlandwirtschaft verringert ist, versuchten sie Feldmäuse in einem Käfig auf dem Schulgelände zu züchten.

Doch die fünf dort ausgesetzten Feldmäuse vermehrten sich nicht und verschwanden ganz. „Die Tiere können schon zu alt gewesen sein oder sind in den Gängen, die sie gegraben haben, umgekommen, denn es hat im vergangenen Sommer viel geregnet“, so die Erklärung der jungen Forscher Jannik und Björn Hendrik. Und ihr Fazit: „Es ist wohl schwierig, Feldmäuse zu züchten. Sie sollten lieber in ihrem angestammten Lebensraum geschützt werden.“ Im März werden Jannik und Björn Hendrik ihr Projekt nun beim Landesentscheid „Jugend forscht“ vorstellen.

Aus der Überlegung, wie viel Bäume ein VW-Golf „verbraucht“, damit sein CO2-Ausstoß im Jahr kompensiert wird, brachte David Wilken, Tobias Reinheimer und Rick Heidorn auf die Idee zu untersuchen, was passiert, wenn Pflanzen zu Land und zu Wasser mit unterschiedlichem CO2-Gehalt gezogen werden. Die Siebtklässler pflanzten Kresse und Wasserpest in Plastikflaschen mit unterschiedlicher CO2-Konzentration. Ihr Fazit: Je höher der CO2-Gehalt, um so besseres Pflanzenwachstum. Und ihre Erkenntnis: „Wenn man die Umwelt schützen und das Klima schonen will, gilt es nicht nur CO2 einzusparen, sondern sich für den Erhalt des Regenwaldes einzusetzen.

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