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Uetersener Nachrichten

19. Dezember 2017 | 00:06 Uhr

Erarbeitet : Erster in Schleswig-Holstein

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Als erster Landkreis in Schleswig-Holstein hat der Kreis Pinneberg einen Informationsordner für werdende Eltern erarbeitet. Neben zahlreichen Gynäkologen hat auch die Regio-Kliniken-GmbH eine Kooperationsvereinbarung mit dem Kreis geschlossen. Ab sofort erhalten junge Eltern den Informationsordner auch im Geburtszentrum der Regio-Klinik in Pinneberg.

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2014 | 18:48 Uhr

Der Ordner enthält alle Angebote für Schwangere oder Eltern von Kleinkindern, die Rat oder Unterstützung benötigen. Es finden sich Informationen, Ansprechpartner und Adressen zu Schwangerenberatung, Erziehungsberatung, Frauenberatung, oder Angeboten wie „Wellcome“ und „Hand in Hand“ aber auch zu heilpädagogischer Frühförderung. Außerdem ist eine Checkliste enthalten, der entnommen werden kann, was alles rund um die Geburt beachtet werden sollte; daneben Listen aller Kinderärzte, Hebammen und Geburtskliniken in der Umgebung. „Der Ordner ist ein wichtiger und praktischer Baustein der Familienfreundlichkeit unseres Kreises“, so Alexandra Kühn, Koordinatorin für Frühe Hilfen beim Kreis Pinneberg. „Er soll dazu beitragen, Eltern bei Problemen gezielt und frühzeitig zu helfen“.

Stefan Geist, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, macht deutlich: „Mit der Geburt eines Kindes beginnt für die Eltern ein neuer Lebensabschnitt. Um diese besondere Lebensphase so positiv wie möglich zu gestalten, ist der Informationsordner eine sinnvolle Ergänzungen zu den bestehenden Angeboten für junge Eltern.“

Ramona Lübcke wird ab 1. September die neue Koordinatorin für Frühe Hilfen beim Kreis Pinneberg. Die Diplom-Verwaltungswissenschaftlerin folgt Alexandra Kühn nach, die intern ihre Stelle gewechselt hat. Bisher war Ramona Lübcke als Referentin für den Fachbereich Soziales, Jugend, Schule und Gesundheit beim Kreis Pinneberg tätig. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und möchte das bestehende Netzwerk weiterhin stärken und Impulse für das Wohl der Kinder im Kreis Pinneberg setzen“, so Ramona Lübcke zur ihrer neuen Aufgabe.

Frühe Hilfen sind lokal und regional koordinierte Hilfsangebote für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren des Kindes. Sie zielen darauf ab, die Entwicklung von Kindern und Eltern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern. Die geschieht durch gezielte Unterstützungen im Alltag und fördert die Beziehungs- und Erziehungskompetenz von Schwangeren, Müttern und Vätern.

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