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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 04:31 Uhr

Erste Schritte für neues Gewerbegebiet

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

BauausschussAufstellungsbeschluss zur Änderung des F-Plans

shz.de von
erstellt am 21.Jul.2017 | 13:48 Uhr

Einstimmig haben die Mitglieder des Bau– und Planungsausschusses in ihrer jüngsten Sitzung die 49. Änderung des Flächennutzungsplans „Erweiterung Businesspark Tornesch“ beschlossen und damit grünes Licht für die Entwicklung eines neuen Gewerbegebiets in Tornesch-Oha gegeben. Der Geltungsbereich betrifft ein Gebiet nordöstlich der Autobahn A23, südwestlich der Bundesstraße 5 (K21) sowie nordwestlich der Ahrenloher Straße in einer Tiefe von etwa 700 bis 1300 Metern.

Das Plangebiet umfasst eine Fläche von 57,2 Hektar. Davon sind etwa 34 Hektar als gewerbliche Bauflächen und 1,1 Hektar als gemischte Bauflächen vorgesehen. Die restlichen Flächen sollen der verkehrlichen Erschließung sowie als Grünflächen für die Regenrückhaltung und für Ausgleichsmaßnahmen dienen. Der Standort − bislang Flächen mit landwirtschaftlicher Nutzung − wurde bereits im Rahmen des Gewerbeflächenentwicklungskonzepts für die Landesentwicklungsachsen A23/B5 und A20 als Entwicklungsfläche für ein Gewerbegebiet empfohlen. Die Änderung des bestehenden Flächennutzungsplans sieht folgende Planung vor: „Sondergebiet Umwelttechnik und Sonderbetriebe“ sowie Grünflächen statt Fläche für Landwirtschaft.

Warum das zu entwickelnde Gewerbegebiet die Einschränkung „Sondergebiet“ erhalten soll, führte bei den Politikern von FDP und SPD zu Fragen. „Diese Einschränkung hatten wir bei dem Gewerbegebiet Businesspark gegenüber vor 30 Jahren auch schon Warum jetzt wieder?“, wollte Klaus Früchtenicht (SPD) wissen. Das neue Gebiet stelle eine Erweiterung des bisherigen Gewerbegebiets Businesspark Tornesch dar, so die Antwort des Verwaltungsmitarbeiters Henning Tams vom Fachdienst Bauverwaltung und Stadtplanung.

Bürgermeister Roland Krügel wies darauf hin, dass Tornesch als Stadtrandkern II. Ordnung diese Einschränkung akzeptieren müsse. Das Gewerbegebiet Bussinespark Tornesch südöstlich der Ahrenloher Straße mit ebenso guter Lage zur Autobahn hat diese Einschränkung zumindest in den vergangenen Jahren nicht behindert. Es stehen dort keine Flächen für größere Betriebsansiedlungen mehr zur Verfügung.

Die Größe der neuen Gewerbeflächenausweisung macht auch eine Beschlussfassung in Uetersen, Heidgraben und Moorrege notwendig, da diese Kommunen mit Tornesch einen gemeinsamen Flächennutzungsplan haben.

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