FCU-SPortplatzgelände Friedlandstrasse : Erste Entwürfe für eine Bebauung

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Zwei Varianten einer möglichen Bebauung des FCU-Sportplatzgeländes an der Friedlandstraße stellte die Verwaltung in der jüngsten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses den Politikern vor. Sie sollten entscheiden, welche Variante interessierten Investoren in Form einer Ausschreibung an die Hand gegeben werden soll, um ein Preisangebot für das Sportplatzgelände und eine auf den Vorstellungen von Politik und Verwaltung basierende Planungskonkretisierung zu erhalten. „Wir sind mit einigen Investoren im Gespräch“, so Bürgermeister Roland Krügel.

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05. Oktober 2012, 20:43 Uhr

Mit der Veräußerung des Sportplatzgeländes zur Schaffung zentrumsnaher Wohnbebauung soll die Verlagerung des FCU-Sportplatzes an den Großen Moorweg finanziert werden. Politik und Verwaltung sind sich einig, dass das Gelände an der Friedlandstraße so gut wie möglich veräußert und so ideenreich wie möglich bebaut werden muss. Die beiden Entwurfsvarianten sehen eine Ringerschließung des Geländes mit zentralen Grünflächen und eine Geschosswohnbebauung in Staffelung von vier (Staffelgeschoss) bis zwei Geschossen vor. Vorgeschlagen ist zudem, private Pkw-Stellplätze in Tiefgaragen unterzubringen und die Regenrückhaltung über Mulden und ein Rückhaltebecken zu realisieren.

Als Maß der baulichen Nutzung des 3,3 Hektar großen Geländes hat die Verwaltung die Grundflächenzahl 0,4 vorgeschlagen. Grünen-Politiker Georg Janßen hatte zwar nichts gegen die Varianten, aber gegen die Grundflächenzahl 0,4 und etwas dagegen, sich entscheiden und einem möglichen Investor eine Variante vorlegen zu müssen. „Vielleicht hat der Investor eine bessere Idee mit dichterer Bebauung, die mehr Geld bringt. Warum haben wir nicht als Grundflächenzahl 0,6 vorgeschlagen?“ Bürgermeister Roland Krügel verwies darauf, dass die Varianten eine Richtschnur sind und den Investoren signalisiert werden könne, dass eine höhere Ausnutzbarkeit des Grundstücks möglich ist. „Ich möchte Alternativen haben und mich nicht jetzt schon festlegen. Es ist doch wichtig zu wissen, wie viele Wohneinheiten welches Geld bringen“, so Georg Janßen.

Auch Klaus Früchtenicht von der SPD vertrat die Ansicht, als Grundflächenzahl mindestens 0,6 vorzugeben. „Wenn wir nicht dort verdichtete Wohnbebauung machen, wo dann? Für einen Investor ist doch auch wichtig, dass er viele Wohneinheiten unterbekommt. Hauptsache, es wird attraktiv gebaut. Da kann man sich auch bei einer Bebauung von 0,6 oder 0,7 wohlfühlen.“.

Die Investoren würden doch sicher das Optimum „herausfiltern“, merkte auch Christiane Clauß von den Grünen an. „Wir sollten nur etwas beschließen, was variabel ist, sonst nehmen wir uns Möglichkeiten, einen guten Preis zu erzielen“, sagte sie.

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