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Kindergarten Heidgraben : Erste Blicke durch den „Augenstein“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nun durften die Mädchen und Jungen des Heidgrabener Kindergartens „ihren Augenstein“ endlich in Besitz nehmen. Seit Wochen beäugten sie bereits den noch mit einem Band abgesperrten Stein, den der Künstler Ingo Warnke auf dem Kindergartengelände aufgestellt hatte.

Gestern übergab Ingo Warnke sein Objekt Kunst am Bau im Beisein von Bürgermeister Udo Tesch, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Gesundheit, Sozialwesen und Kindergarten Ernst-Heinrich Jürgensen sowie weiteren Gästen an die Kinder, die Erzieherinnen und Kindergartenleiterin Ute Junge.

Bei dem „Augenstein“, der mit einer roten Schleife „eingepackt“ worden war, handelt es sich um Kunst im öffentlichen Raum, die zu dem mit öffentlichen Mitteln geförderten Kindergartenanbau, in dem die Krippenplätze untergebracht sind, gehört. Wie vorgeschrieben hatte für das Objekt Kunst am Bau ein Künstlerwettbewerb stattgefunden. Drei Kunstschaffende hatten sich beteiligt und nach Informationen vor Ort und Gesprächen mit der Kindergartenleitung Entwürfe eingereicht.

Das Heidgrabener Preisgericht bestehend aus Politikern des Ausschusses für Sozialwesen und Kindergarten, des Bildungsausschusses, Bürgermeister Udo Tesch, Kindergartenleiterin Ute Junge und einem Vertreter des Architekturbüros Butzlaff und Tewes hatte sich Ende 2013 für den „Augenstein“-Entwurf des 48 Jahre alten Künstlers Ingo Warnke aus Kirchbarken bei Kiel entschieden.

„Der Stein regt viele Sinne an. In finde, er ist sehr gelungen und die Kinder werden viel Freude damit haben“, dankte Bürgermeister Udo Tesch dem Künstler. Kindergartenleiterin Ute Junge betonte, dass alle Wettbewerbsbeiträge schöne Objekte gewesen seien und die Entscheidung nicht leicht fiel. „Aber der Augenstein passt zu unserem Sinnes- und Bewegungskindertgarten. Wir sind dabei , unserer Außengelände entsprechend umzugestalten. Der Stein wird sich gut einfügen und zum Mittelpunkt eines Sinnesbereichs werden.“

Durch die „Augen“ des etwa 1,20 Meter großen Anröchter Dolomiten, der durch die Bearbeitung von Ingo Warnke unterschiedlich strukturierte Flächen erhalten hat, können die Kinder schauen und die Umgebung in verschieden großen Ausschnitten wahrnehmen. Aber sie können die Öffnungen im Stein auch nutzen, um Sand hindurchrieseln oder Wasser hindurchlaufen zu lassen.

Ingo Warnke, der bereits mehrere Kunst am Bau-Objekte für Schulen und Kindergärten gestaltet hat und gerade an einem Objekt für den Haseldorfer Kindergarten arbeitet, wünschte den Heidgrabener Kindergartenkindern viel Spaß mit dem „Stein der Interaktion“, wie er ihn nennt, und beim Entdecken der vielen Möglichkeiten zum Schulen der Sinne.

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erstellt am 06.Mai.2014 | 18:37 Uhr

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