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Pommernstraße : Erste Aktivitäten im Stadtteilbüro

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wie in den Planungen vorgesehen, wurde in einem Bereich des Gebäudes des WABE-Kindergartens an der Pommernstraße ein Stadtteilbüro eingerichtet. Dort sollen Aktivitäten, Angebote und Beratungen für alle Generationen etabliert werden.

shz.de von
erstellt am 19.Mai.2014 | 21:22 Uhr

Errichtet wurden die Räume von der WABE e.V. mit von der AktivRegion bewilligten Zuschüssen der Europäischen Union. Die Stadt Tornesch wird das Stadtteilbüro langfristig anmieten. Zum 5. Mai wurden die Räume bereits an die Stadt übergeben und werden auch bereits genutzt. Und zwar für einen Sprachkurs, an dem etwa 40 Asylbewerberinnen und Asylbewerber, die in Tornesch und in Gemeinden des Amtsbereiches Moorrege Unterkunft erhalten haben, teilnehmen. Dozenten der Volkshochschule Tornesch-Uetersen unterrichten die aus verschiedenen Ländern stammenden Asylsuchenden in „Deutsch für den Alltagsgebrauch“.

Finanziert wird der Kurs aus Mitteln, die Tornesch und das Amt Moorrege freiwillig zur Verfügung stellen. Die Tornescher Politiker des Bildungs- und Sozialausschusses waren in ihrer Februar-Sitzung einem Antrag der Volkshochschule gefolgt, Asylbewerberinnen und Asylbewerber in Tornesch bei ihrer sprachlichen Integration zu unterstützen. Denn die gesetzlichen Regelungen sehen erst dann die Übernahme der Kosten für Sprachkurse vor, wenn das Asylverfahren abgeschlossen ist. Doch das dauert mindestens zwei Jahre und länger. Um den Menschen, die ihre Heimat aufgrund von Krieg und Verfolgung verlassen mussten, das Leben in Tornesch und die Eingewöhnung in unsere Gemeinschaft durch einen Deutschkurs zu erleichtern, hatten die Tornescher Bildungspolitiker zugestimmt, einen Kurs nach einem von der VHS erarbeiteten Konzept mit 80 Unterrichtsstunden Sprache und 20 Unterrichtsstunden interkulturelle Kommunikation (Schule, Behörden, Zusammenleben der Menschen) finanziell mit 3100 Euro zu unterstützen. Die Teilnehmer erbringen einen Eigenanteil in Höhe von 35 Euro. Das Amt Moorrege beteiligt sich an dem Projekt und trägt die Kosten anteilig.

Das Amt für soziale Dienste der Stadt Tornesch betreut auch die der Stadt Uetersen sowie den Gemeinden des Amtes Moorrege zugewiesenen Asylbewerber.

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