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SPD Pinneberg : Ernst Dieter Rossmann fühlt sich frisch und kandidiert

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ernst Dieter Rossmann, der Bundestagsabgeordnete der SPD für den Landkreis Pinneberg, möchte weiter auf die Pauke hauen, wie er den anwesenden Journalisten auf dem in der vergangenen Woche stattgefunden habenden Pressegespräch verriet. Allerdings nicht ohne auch die Violinentöne zu beherrschen. Sich selbst sieht Rossmann nicht als Sachbearbeiter, sondern ganz klar als Volksvertreter, der von den Menschen auch als Solcher in Anspruch genommen wird.

Und da er nach eigenem Bekunden immer noch das Feuer in sich spürt („Ich brenne noch“), will er sich von seiner Partei dann auch für die Bundestagswahl 2013 als Kandidat für die SPD im Kreis Pinneberg aufstellen lassen.

Rossmann sieht sich als ein Volksvertreter mit Transparenz und zum „mitdenken“ und „mitmachen“. „Ich will das weiterführen“, sagte der 61-Jährige mit Blick auf eine mögliche Wiederwahl als Direktkandidat des Kreises Pinneberg. Wie sich die Delegierten letztlich entscheiden, ist freilich noch nicht klar, denn die Kreiswahlkonferenz findet erst am 7. Dezember statt. Allerdings: Einen Gegenkandidaten gibt es bisher nicht. Zweimal erhielt Rossmann als Kandidat für den Kreis Pinneberg ein Direktmandat für den Deutschen Bundestag. Zweimal hingegen schaffte er es nicht. Rossmann sieht das gelassen und bemüht eine Metapher aus dem Bereich des Sports: In Wimbledon entscheide ja auch der fünfte Satz über Sieg oder Niederlage, sagte Rossmann. Er verwies auf seine starke Präsenz für den Kreis Pinneberg, wo er sich als Sachwalter der Region mit allen Fragen auseinandersetze, die sich stellten. Egal, ob es dabei um die Erhaltung eines Baumes oder die Errichtung eines Offshore-Hafens auf Helgoland gehe.

Rossmanns Herzblut gelte aber immer noch der Bundespolitik, wo er mit Gewicht und Eigenständigkeit agiere und sich nicht als Querkopf sieht, sondern vielmehr als ein Abgeordneter, der seine Ansichten mit einer bestimmten Haltung vertritt. Die schwarz-gelbe Regierungskoalition hingegen ist für Rossmann ein „Unglück für das Land“. „Frau Merkels fatale Europapolitik hat Deutschland viel Geld gekostet“, sagte Rossmann.

Außerdem habe Angela Merkel keinen Plan für eine wie auch immer geartete Soziale Gerechtigkeit, weshalb Schwarz-Gelb und Merkel möglichst schnell in die Wüste geschickt werden müssten.

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erstellt am 15.Aug.2012 | 20:31 Uhr

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