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Uetersener Nachrichten

19. November 2017 | 02:26 Uhr

Handball : Erneut Aus im Halbfinale

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Schade! Wie in der Vorsaison, als sie beim damaligen Hamburg-Liga-Meister Altrahlstedter MTV verloren, sind die 1. Frauen des TuS Esingen erneut im Halbfinale des HHV-Pokals gescheitert. Drei Tage, nachdem sie nun selbst Hamburger Meister wurden, verpassten die Tornescherinnen am Dienstagabend durch eine 23:31-Niederlage beim Oberligisten SC Alstertal-Langenhorn, der vor zwei Jahren noch in der 3. Liga spielte, den Einzug ins Finale.

shz.de von
erstellt am 02.Apr.2014 | 18:58 Uhr

In der extrem engen Lüttkoppel-Halle gab es einen sehr engagierten Hallen-Sprecher, aber leider nur 24 handgezählte Zuschauer – in Tornesch hätte die Partie vermutlich vor einem breiteren Publikum stattgefunden. Die Gastgeberinnen hatten Anwurf, doch ihren ersten Versuch wehrte TuS-Torhüterin Ina Kaspatis ab. Ein Offensivfoul von Martina Bauer eröffnete Alstertal-Langenhorn die Chance, in der zweiten Minute das erste Tor des Spiels zu erzielen. Nachdem Sofia Schlage am Kreis Bauer nicht gefunden hatte. erhöhte SCALA auf 2:0 (3.). Die Gäste versuchten, mit lange ausgespielten Angriffen ihre Nervosität abzulegen, und tatsächlich gelang ihnen beim 2:1 und 3:2 jeweils der Anschlusstreffer. In der achten Minute traf Schlage nur die Latte; es folgte ein SCALA-Gegenstoß zum 5:2 – das erste von insgesamt sechs (!) Toren, das der Oberligist in der ersten Halbzeit mit diesem Stilmittel erzielte. „Da stimmte unser Rückzugsverhalten nicht“, so TuS-Trainer Jan-Henning Himborn, der verärgert feststellte: „Wir haben in der ersten Hälfte kein einziges Tor per Tempogegenstoß erzielt!“ Ein zweites, entscheidendes Manko war, dass die Esingerinnen in der Abwehr nicht energisch genug zupackten – wohl auch, weil mit Martina Bauer die erfahrenste TuS-Spielerin durch zwei Zeitstrafen in den ersten 18 Minuten fortan defensiv zur Passivität gezwungen war.

Das Halbzeit-Ergebnis von 16:11 hätten die Esingerinnen trotzdem knapper gestalten können, doch Anna-Cathleen Voigt und Frederike Schmidt verwarfen jeweils einen Siebenmeter. Im zweiten Durchgang gelang es dem Hamburg-Liga-Meister nicht mehr, das Ergebnis gegen seinen zukünftigen Oberliga-Rivalen noch einmal zu drehen. Nachdem Voigt per Strafwurf das 19:14 erzielt hatte, trafen die Gastgeberinnen selbst in Unterzahl zweimal zum 21:14 (37.). In der Schlussphase gingen den Gästen auch die Kräfte aus: In den letzten sechs Minuten gelang ihnen kein Tor mehr, SCALA zog von 28:23 zum 31:23-Endstand davon.

„Wir haben verdient, aber um drei oder vier Tore zu hoch verloren“, so Himborn, der mit Blick auf die kommende Saison betonte: „Wir haben gesehen, dass in der Oberliga eine ganz andere Gangart herrscht, uns müssen uns an das körperbetontere Spiel gewöhnen!“

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