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Uetersener Nachrichten

24. August 2017 | 00:11 Uhr

Fußball : Erlösender Sieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Erstmals seit dem 13. September standen Eddy-Morton Enderle und Marcel Jobmann am Freitagabend wieder in der Start-Elf der 1. Herren des TSV Uetersen. Und nachdem es zwischenzeitlich zwei Niederlagen und dann zwei in der Landesliga spielfreie Wochenenden gegeben hatte, feierten die Rosenstädter mit einem 1:0 beim TuS Germania Schnelsen ihren ersten Sieg seit jenem 13. September (damals 4:0 beim FK Nikola Tesla). Jobmann war es auch, der das goldene Tor erzielte: Nach einem schönen Spielzug über Kevin Koyro und Maik Stahnke passte Jannek Laut den Ball von halbrechts aus in die Spitze. Im Germania-Strafraum hatte Jobmann dann freie Bahn, täuschte gegen Torwart Nico Jeschke an und schob überlegt mit links zum 0:1 in die lange Ecke ein (39. Minute).

„Das war wirklich ein schönes Tor“, lobte TSV-Trainer Peter Ehlers, der den Sieg „verdient“ nannte, allerdings auch zugab: „In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit hatten auch die Schnelsener drei gute Chancen!“ Schon in der zweiten Minute verpasste ein Germane eine gefährliche Flanke nur hauchdünn, dieses Szenario wiederholte sich in der 18. Minute. Und dann köpfte ein Schnelsener nach einem Eckstoß knapp über die Latte (35.). Mehr kam von den Hausherren nicht, so dass TSV-Torwart Christopher Knapp mehr damit beschäftigt war, seine Mitspieler zu dirigieren, als Bälle zu halten.

Jobmann hatte schon nach sechs Minuten die erste Gäste-Chance, doch nach Lauts Pass scheiterte er am Keeper. Nachdem Jannik Priens 18-Meter-Schuss ein Stück zu hoch geriet (31.), hatten die Uetersener kurz vor der Pause, wie eingangs beschrieben, Grund zum Jubeln. Kurz nach dem Seitenwechsel bugsierte Jobmann den Ball erneut in das Germania-Gehäuse, doch Schiedsrichter Jorrit Friedrich Eckstein-Staben hatte ihn zuvor im Abseits gesehen und erkannte den Treffer nicht an.

Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit hätten die Gäste ihre Führung ausbauen müssen, doch sie vergaben selbst beste Chancen. Nach einem perfekten Konter legte Jobmann mustergültig quer zu Prien, der den Ball von links aus einem Meter Entfernung nicht ins verwaiste Tor drückte, sondern wuchtig rechts vorbei jagte (57.) ‒ die Ersatzspieler und die Verantwortlichen des TSV waren sprachlos. Da Prien in der Folge von halbrechts an Jeschke scheiterte (60.) und nach einem langen Knapp-Abschlag rechts vorbei schoss (74.), blieb es bis zum Ende eng.

Eine gute Chance zum Ausgleich gestatteten die Uetersener ihrem Gegner noch: Nach Kirill Shmakovs Foul setzte Faik Algan seinen 17-Meter-Freistoß aber in die Abwehrmauer. Und so bleibt es Prien erspart, mit dem „Fehlschuss des Jahres“ in die Geschichtsbücher einzugehen ...

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erstellt am 18.Okt.2015 | 21:10 Uhr

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