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Interkulturelle Woche : Ergreifende Lyrik und ganz viele virtuose Musikinterpretationen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Einer der Höhepunkte der laufenden Interkulturellen Woche in der Rosenstadt ist das Konzert von „Kreniza plus“ am morgigen Freitag in der Kleinen Stadthalle. Das kunterbunte, musikalische Kulturfestival, an dem auch andere internationale Gruppen beteiligt sind, beginnt um 19.30 Uhr. Karten zum Preis von 15 Euro gibt es ausschließlich an der Abendkasse, die etwa eine halbe Stunde vor Konzertbeginn öffnet.

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2013 | 18:29 Uhr

Das Projekt „Kreniza“ wurde vor 14 Jahren in Pinneberg mit Unterstützung des dortigen Diakonievereins Migration ins Leben gerufen. Zuerst fanden sich die Sängerin Tetjana Zimmer aus der Ukraine und der Akkordeonspieler Jurij Kandelja aus Moldavien zusammen. Sie beschlossen, die noch nicht allgemeinbekannten Lieder und Performances aus ukrainischer und moldawischer Folklore an das deutsche Publikum zu bringen.

Ziel war es schon immer, verschiedene Kulturen einander näher zu bringen. Dies lasse sich mit Musik gut verwirklichen, sagt Larissa Jilek vom Diakonieverein.

Einige Jahre später nach Begründung des Ensembles gesellten sich weitere Musiker dazu: Alexander Paperny, ein hochrangiger Musiker aus Moskau, dessen unnachahmliches Balalaikaspiel die Zuhörer sofort mitreißt, und Andrej Petrov aus Weißrussland, der mit seinem Balalaika-Kontrabass für allgemeine Begeisterung aber auch Verwunderung sorgt. Gemeinsam stellen die vier Musiker seither ihr Programm als Kreniza plus zusammen, das so vielfältig und abwechslungsreich ist wie ihre Herkunftsländer. Es beinhaltet nicht nur lyrischen a-cappella-Gesang und Musikinterpretationen aus dem Bereich der Folklore, sondern auch populäre Schlager und heiße Klänge, die zum Mitklatschen, Mitsingen und Mitmachen einladen.

Während des Konzerts am Freitag präsentiert „Kreniza plus“ zusammen mit dem Projekt „Guljanka“ (Showgruppe) und dem internationalen Frauenchor, der sich während der Uetersener Interkulturellen Woche 2012 zusammengefunden hatte und daher morgen sein einjähriges Bühnenjubiläum feiern kann, ein buntes Programm aus Tanz und Gesang.

Ein buntes Büfett mit selbstgemachten, russischen Spezialitäten rundet den sicher unvergesslichen Abend ab.

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