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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 09:48 Uhr

Handball : Erfolgreiches Nachsitzen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im Kampf um die Qualifikation für die A-Junioren-Oberliga Hamburg/ Schleswig-Holstein musste die 1. männliche A-Jugend des TuS Esingen am vergangenen Sonntag „nachsitzen“: Bei einem Vierer-Turnier in der Rudi-Allai-Halle in Großenaspe (Kreis Segeberg) wurden die letzten beiden Plätze vergeben; alle Partien gingen jeweils über zweimal 20 Minuten.

shz.de von
erstellt am 18.Jun.2012 | 21:01 Uhr

Die Esinger trafen in ihrem ersten Spiel auf die Bramstedter TS, die den mit Abstand kürzesten Anreiseweg (nur zehn Kilometer) hatte. Die Abwehrreihen dominierten zunächst das Spiel (1:1 nach sechs Minuten). Dann setzten sich die Esinger auf 5:2 ab (12.), doch die Turnerschaft glich schnell aus (5:5/15.), ehe Marco Gieseler die 8:7-Pausenführung für den TuS herstellte. Im zweiten Durchgang fiel zunächst der 8:8-Ausgleich, doch dann drehten die Esinger auf (12:9/28.). Die Kurstädter schienen beeindruckt zu sein und fanden kein geeignetes Mittel mehr. Zudem war TuS-Torwart Yannick Hellmich gut aufgelegt und mehrfach mit dem Glück des Tüchtigen im Bunde. Nach dem Ertönen der Schlusssirene bestand der Schiedsrichter noch darauf, dass ein direkter Freiwurf für Bramstedt ausgeführt wird, den ein BT-Akteur zum 13:17-Endstand in den Winkel warf.

Es folgte das Duell mit dem altbekannten „Hamburger Rivalen“ SG Hamburg-Nord, in dem die Esinger mit einem Sieg schon alles klarmachen konnten. In der umkämpften Partie ging die SG dreimal in Führung (0:1, 1:2 und 3:4 aus TuS-Sicht), nach zehn Minuten stand es 6:6. Dann setzten sich die Esinger nach einem 8:7 mit drei Toren in Folge bis zur Pause auf 11:7 ab. Zwei SG-Tore nach dem Seitenwechsel brachten die Tornescher nicht aus dem Konzept – im Gegenteil: TuS-Trainer Claas-Peter Schütt trieb seine Schützlinge immer wieder an, und sie setzten die Hamburger gekonnt unter Druck. Nach einem 15:10 (29.) und 17:11 (34.) brachte selbst der 18. SG-Treffer zum 21:18 die Esinger nicht mehr aus dem Konzept. Am Ende hieß es 23:18 und die Qualifikation war vorzeitig geschafft! Das dritte und letzte Spiel des Tages verkam somit zu einem „Duell um die goldene Ananas“, denn auch der TuS-Gegner, der Lübecker SV Gut Heil 1876, hatte die erneute Oberliga-Qualifikation schon sicher. Die Lübecker führten mit 1:0 und 2:1, nach elf Minuten stand es 6:6. Dann trafen die Esinger fünfmal in Folge, woraufhin der LSV-Coach eine Auszeit nahm. Zur Pause stand es 15:8 für die Tornescher, da Niklas Patzke, Christoph Heinzel und Marvin Thaler noch drei Tore für die TuS-Talente nachgelegt hatten. Die Hansestädter erreichten nie ihre Form der ersten beiden Spiele und nach 32 Minuten führten die Tornescher erstmals mit zehn Toren Abstand (Thaler traf zum 24:14). Am Ende sicherten sich die Esinger mit einem klaren 30:20-Erfolg den Gruppen-Sieg.

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