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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 09:53 Uhr

Schwimmen : Erfolgreicher Saisonabschluss

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bereits zum 22. Mal fand im westfälischen Warendorf der internationale Deutschlandpokal der Rettungsschwimmer statt. Rettungssportler aus 13 Ländern, darunter Top-Nationen wie Italien, Australien und Neuseeland, sowie 14 Landesverbände aus Deutschland hatten gemeldet. „Auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften im nächsten Jahr bot der Deutschlandpokal die letzte Möglichkeit. auf hohem Niveau zu testen“, erklärte Matthias Krause, Pressewart der DLRG Region Uetersen. Auch die Landesverbände nutzen dies und schickten ihre stärksten Mannschaften nach Warendorf.

shz.de von
erstellt am 09.Dez.2013 | 21:09 Uhr

Für das Team Schleswig-Holstein wurden vom Landestrainerteam Janne Krüger und Matthias Krause auch fünf Sportler der DLRG Region Uetersen nominiert. Neben den Routiniers Stefanie Schoder, Sharleena Schwegmann, Tobias Knoll und Ole Ehlers wurde auch Katharina Schankin berufen. Wenige Tage vor Wettkampfbeginn musste Knoll jedoch verletzungsbedingt absagen. Leider war die Zeit zu knapp, um noch einen Sportler nachzunominieren – so sprang kurzfristig Krause ein, um das Team zu unterstützen. Eigentlich hatte Krause seine Karriere im Auswahlteam 2006 beim Deutschlandpokal beendet. Auch Schwegmann und Schankin waren angeschlagen. „Umso höher sind die erreichten Ergebnisse einzuschätzen“, betonte Krause.

Das beste Ergebnis erzielten Schoder und Schankin zusammen im „Line Throw“, wo sie als Fünfte das Treppchen nur hauchdünn verfehlten. Schwegmann verbesserte trotz anhaltender Schulterprobleme zwei persönliche Rekorde und schrammte über 100 Meter Retten mit Flossen nur knapp am Landesrekord vorbei. In der Gesamtwertung war Schwegmann beste Sportlerin des Landesverbandes Schleswig-Holstein. Nur knapp hinter ihr platzierte sich die Erfahrenste unter den Frauen: Schoder schwamm gute Zeiten und bewies, dass auf sie noch immer Verlass ist. Dies gilt auch für Ehlers, der sich in den letzten Jahren zu einem verlässlichen und konstanten Sportler entwickelt hat. Für Schankin war es der erste Wettkampf dieser Größenordnung; sie wurde nicht nur Zeuge von fünf neuen Weltrekorden, sondern schwamm auch erstmals Seite an Seite mit den besten Rettungsschwimmern der Welt. In der Endabrechnung reichte es für sie zu drei neuen Bestzeiten. Den wohl überraschendsten Wettkampf, auch für sich selbst, legte Krause hin: Im Alter von 34 Jahren schwamm er zwei neue persönliche Rekorde und blieb über 200 Meter Superlifesaver erstmals unter der magischen Grenze von 2:30 Minuten. „Im Nachhinein bin ich froh, dass ich mich für den kurzfristigen Start entschieden habe. Ich konnte dem Team wichtige Punkte einschwimmen und habe nebenbei noch ein kleines persönliches Ziel erreicht“, so Krause.

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