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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 04:57 Uhr

TV Haseldorf : Erfolgreiche Jugendarbeit

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Als „Zeichen vollkommener Zufriedenheit“ interpretierte die Vorsitzende die Zahl von 13 Anwesenden, die zur Jahresversammlung gekommen waren. Als Martina Stecher-Strinz Anfang 2012 an die Spitze des TV Haseldorf gewählt worden war, sind noch 37 Sportler gekommen. Souverän leitete die Spitzenfrau die Versammlung in der Bandreißerkate.

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erstellt am 04.Mär.2013 | 21:27 Uhr

Drei Höhepunkte hat das vergangene Jahr dem Verein gebracht. Da war das große Benefiz-Fußballturnier im Sommer. „3000 Euro konnten zugunsten des Kinderhospiz ,Sternenbrücke’ eingenommen werden“, berichtete die Vorsitzende. Stolz ist man in der Marsch auch auf den Gewinn des Raiba-Cups durch die 1. Herren. „Im 105. Jahr unseres Bestehens werden wir wohl Gastgeber des nächsten Raiba-Cups sein“, erklärte Martina Stecher-Strinz. „Also Freiwillige vor, die bei der Organisation helfen.“ Mit dem Sommercamp für den Vereinsnachwuchs wurde ein Volltreffer gelandet. Das Ferienzeltlager sei so gut angekommen, dass es 2013 eine Wiederholung geben werde, verkündete die Vorsitzende. Vom 27. bis 30. Juni ist der Bolzplatz neben dem Schloßparkstadion wieder fest in der Hand der sportlichen Jugend, Motto: Chillst du noch oder machst du schon mit?

Überhaupt legt man im Verein viel Wert auf die Jugendarbeit. Während der Berichte aus den Sparten war von vielen Aktivitäten mit und für die Jugend die Rede. Dass sich dieser Bereich so positiv entwickelt, ist aus der Sicht der Vorsitzenden auch das Verdienst der Jugendvertreter Vanessa Weber und Janneke Olde. „Die beiden haben Schwung in die Jugendarbeit gebracht“, freute sich Martina Stecher-Strinz.

Belohnt wird der Verein für seine gute Jugendarbeit mit kontinuierlichem Mitgliederwachstum im Nachwuchsbereich. Das gleicht Austritte bei den Erwachsenen aus, so dass der TVH über eine praktisch unveränderte Mitgliederzahl von 750 verfügt. Deutlich entspannt hat sich das Verhältnis zwischen Klub und Kommune. Musste sich früher der Bürgermeister regelmäßig Kritik auf Jahresversammlungen anhören, so tauschte man diesmal Freundlichkeiten aus. „Die Zusammenarbeit ist gut“, erklärte Bürgermeister Uwe Schölermann (CDU). „Meldet Euch, wenn etwas ist. Wir regeln das.“

Von Ärger musste Martina Stecher-Strinz nur im Zusammenhang mit der Temperatur der Sporthalle berichten. Die ist seit Mitte November deutlich zu kalt. Ein Regler sei defekt, erklärte die TVH-Chefin, die Heizung gehöre der E.on. „Das sagt alles“, fügte sie süffisant hinzu. Die E.on habe den Schaden mittlerweile anerkannt, konnte der Bürgermeister berichten, der das Ganze als „Drama“ charakterisierte.

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