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Gewerbegebiet Kreuzweg : Erfolgreiche Gewerbeansiedlung

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Abwanderung eines Gewerbebetriebes hat dafür gesorgt, dass neue ins Dorf ziehen können. Erfolglos war nach einem größeren Firmengelände für Maschmann Garten- und Landschaftsbau in Heist gesucht worden. Als das Unternehmen erst in der Nachbarkommune Moorrege einen neuen Sitz gefunden hat, machte es sich der damalige Bürgermeister Bernhard Siemonsen zur Aufgabe, Platz für expansionswillige Betriebe zu schaffen.

shz.de von
erstellt am 19.Dez.2011 | 21:12 Uhr

Sein Nachfolger Jürgen Neumann (beide CDU) hatten nun die angenehme Aufgabe, das letzte Schild mit dem Aufdruck „verkauft“ für das Gewerbegebiet Kreuzweg an das große Schild zu kleben. „Und das praktisch ohne Werbung, wenn man von diesem Schild an der B431 absieht“, freut er sich.

Vor drei Jahren hätten die Planungen begonnen, erklärt er während eines Pressegesprächs, das er zusammen mit René Goetze vom Amt Moorrege führte. War auf der Fläche an der B431 früher eine Baumschule beheimatet, so wurde es vor dem Aufkauf durch die Gemeinde als Koppel genutzt. Mit drei Eigentümern musste Einigung erzielt werden. Anfangs gab es auch einige Diskussionen unter den Kommunalpolitikern, die dann aber geschlossen hinter dem Vorhaben standen.

Zwei Knackpunkte galt es bei den Planungen zu überwinden. Erstens sollte das Regenrückhaltebecken auf der anderen Seite der Bundesstraße errichtet werden und zweitens war eine Abbiegung ähnlich der zum Lidl-Supermarkt in Moorrege im Gespräch. Beides hätte das Gewerbegebiet für Heist unbezahlbar gemacht.

Siemonsen konnte in Verhandlungen erwirken, dass das Regenrückhaltebecken direkt neben der Fläche auf der von der Bundesstraße abgewendeten Seite entsteht und es eine kleine Abbiegespur auch tut.

Vor einem Jahr hatten sich dann die ersten Interessenten gemeldet. Sechs Gewerbeplätze sind auf dem 1,5-Hektar-Areal ausgewiesen worden. Drei Käufer kommen aus Heist, drei aus Nachbarkommunen, und zwar zwei Betriebe aus Uetersen und einer aus Hetlingen. 850000 Euro hat das Gewerbegebiet die Kommunen gekostet. Ganz wird es sich durch den Grundstücksverkauf nicht refinanzieren lassen. Es bleibt wohl ein Minus von zehn Prozent, erklärt Neumann. Aus seiner Sicht ist das trotzdem kein schlechtes Geschäft. „Die Betriebe, die neu nach Heist gekommen sind, werden für zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen sorgen“, so der Bürgermeister.

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