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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 22:45 Uhr

Basketball : Erfolglose Doppelschicht

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Personalnot bei den 1. Herren des TSV Uetersen führte dazu, dass zahlreiche Spieler des M18-Teams am vergangenen Sonnabend eine Doppelschicht einlegen mussten: Zunächst bestritten sie in ihrer Jugend-Leistungsrunde das Heimspiel gegen den Bramfelder SV, direkt danach ging es ebenfalls in der LMG-Halle in der Herren-Oberliga gegen die BG Halstenbek-Pinneberg. Am Ende kassierten sie zwei bittere Niederlagen.

Der Uetersener M18-Trainer Marcel Hoppe staunte, als die Bramfelder mit vier Spielern antraten, die zu Saisonbeginn noch für andere Teams gespielt hatten. „Unsere Jungs wollten sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen lassen, sondern ihr Spiel spielen“, so André Hoppe, der als Pressewart der TSV-Korbjäger allerdings zugab: „Durch die drückendende Defense des Gegners sind wir gar nicht richtig in die Partie gekommen!“ Kaum ein Uetersener Dreier-Wurf erreichte sein eigentliches Ziel und auch unter dem Korb vergaben die Hausherren viele leichte Punkte. Dagegen waren die Hamburger unglaublich schnell in ihrem Umschaltspiel. „Deshalb konnten wir keinen ordentlichen Fastbreak fahren“, erklärte Marcel Hoppe. Am Ende verloren die TSV-Talente mit 60:86 und haben nun nur noch eine minimale Chance auf die Playoff-Teilnahme. „Vielleicht gewinnen wir nachträglich aber auch noch mit 20:0, weil einige Bramfelder gar nicht mehr spielberechtigt waren“, hofft André Hoppe auf eine Umwertung.

Die 1. Uetersener Herren schickten gegen die Holstein Hoppers ein noch jüngeres Team als am Vorwochenende ins Rennen. „Mit Torben Liebau fehlte uns auf den kleinen Positionen der erfahrenste Spieler“, klagte André Hoppe. Im ersten Viertel überraschten die Rosenstädter aber: Drei Dreier-Würfe landeten im Korb, was eine 19:17-Führung nach zehn Minuten bedeutete.

„Danach ging es aber immer weiter bergab“, gab André Hoppe zu. Zur Halbzeit sah es bei einem Rückstand von 30:38 „noch sehr ordentlich aus“ (André Hoppe), doch danach fehlte vor allem den M18-Spielern, denen schon ein anstrengendes Spiel in den Knochen steckte, die nötige Kraft. Immer wieder ermöglichten die Uetersener der BG Halstenbek/Pinneberg mit Fehlpässen einfache Punkte. So unterlag das Schlusslicht dem neuen Spitzenreiter am Ende deutlich mit 52:92. „Wir haben gut begonnen und schlecht aufgehört“, lautete das Fazit von André Hoppe.

Am Sonnabend verloren zwei weitere TSV-Teams. Bei der 52:78-Niederlage der M16-Jungs beim noch ungeschlagenen Tabellenführer TSG Bergedorf gelang Juliusz Gastev mit dem Ablauf der Spieluhr ein schöner Dreier“. Die W15-Mädchen mussten beim Eimsbütteler TV mit 38:49 passen.

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erstellt am 05.Feb.2015 | 19:55 Uhr

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