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Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 23:24 Uhr

Erfassung und Baum-Pflege

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In den vergangenen zwei Jahren hat die Stadt mehr als 100000 Euro in den Aufbau eines Baumkatasters, in dem die Bäume auf städtischem Grund erfasst sind, gesteckt. Beauftragt mit dieser Arbeit wurde ein Unternehmen, das auf solche Erfassungen spezialisiert ist.

shz.de von
erstellt am 13.Mär.2015 | 21:06 Uhr

Denn das Kataster ist nicht eine einfache Baumerfassung, es beinhaltet auch Anmerkungen zum Zustand der erfassten Bäume, was wiederum Bedeutung für den Versicherungsschutz hat. In der Ersterfassung wurden 9578 Straßenbäume aufgelistet und mit Anmerkungen zum Zustand versehen, berichtete der stellvertretende Bauhofleiter Gärtnermeister Marcel Möller den Mitgliedern des Umweltausschusses in der jüngsten Sitzung. „Diese Anmerkungen können einen unmittelbaren Gefahrenbefund beinhalten, wie zum Beispiel, dass der Baum sofort gefällt werden muss. Anmerkungen können auch aber nur Pflegehinweise, wie Totholzentfernung, sein“, so Marcel Möller.

Von den bereits erfassten Bäumen wurden 615 Bäume mit Anmerkungen in unterschiedlichen Kategorien zur Wichtigkeit des Handlungsbedarfs versehen. 305 Bäume davon sind bereits entsprechend der Anmerkungen vom Bauhof oder von einer Fachfirma „behandelt“ worden. „Die Bäume sind mit farblichen Markierungen in Grün und Blau versehen, damit sie unverwechselbar gefunden werden können und nicht falsche Pflegearbeiten durchgeführt werden“, informierte der stellvertretende Bauhofleiter.

Eingesetzt werde auch ein mobiles Handgerät, das das Abrufen der Baumkatasterdaten in der freien Natur und das Wiederfinden der aufgenommenen Bäume über GPS ermögliche. „So ein Baumkataster bindet Personal und Ressourcen“, machte Marcel Möller den Politikern deutlich. 50000 bis 100000 Euro müssten jährlich für die Baumpflege und Baumkontrolle eingerechnet werden. Denn mit der einmaligen Erfassung und einer eventuell erfolgten Pflegemaßnahme ist es nicht getan. Jedes Jahr müssen die bereits erfassten Bäume erneut kontrolliert und ihr Zustand von der Fachfirma dokumentiert werden, Und hinzu kommen weitere erstmals erfasste Bäume.

Bislang wurden nur städtische Bäume erfasst und begutachtet, die an Straßen, Wegen oder öffentlichen Plätzen stehen. Es wurde empfohlen, Bäume an Schulen, KiTas, Gräben und unübersichtlichen Stellen mit Nummern zu versehen, um sie bei jährlichen Kontrollen und Pflegearbeiten leichter zu identifizieren.

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