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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 16:22 Uhr

Rettungsschwimmen : Erfahrungen und Lehrgeld

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nach den Wettkämpfen der Masters und der Nationalmannschaften, die für die Rettungssportler der DLRG Region Uetersen sehr erfolgreich verliefen (die UeNa berichteten), standen zum Abschluss der Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen noch die Wettbewerbe der „Interclub-Teams“ an.

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2014 | 18:03 Uhr

Die Uetersener Interclub-Mannschaft fuhr mit anderen Vorzeichen und Zielen ins französische Montpellier als zuvor das Masters-Team: „Für viele unserer Sportler war es die erste Teilnahme an einer Weltmeisterschaft und damit verbunden waren es viele neue Eindrücke, die erst einmal verarbeitet werden mussten“, sagte Matthias Krause, Pressewart der Rettungssportler aus der Rosenstadt.

An den ersten drei WM-Tagen standen die Wettkämpfe im Pool an. „Leider blieben viele unserer Sportler über ihren persönlichen Bestzeiten“, so Krause, der vermutete: „Vielleicht mussten sie doch ihrer Nervosität etwas Tribut zollen – denn für junge Sportler ist es nicht immer einfach, wenn auf einmal der Weltmeister neben ihnen startet ...“

Der erst 17-Jährige Sebastian Engel schwamm trotz seines ersten WM-Starts auf der Erfolgswelle. Über 100 Meter Retten mit Flossen nutzte er die großartige WM-Stimmung und verbesserte seine Bestzeit um mehr als zwei Sekunden auf 55,69 Sekunden. Das bedeutete zugleich einen neuen Vereinsrekord in der Altersklasse 17/18. Auch über 200 Meter Superlifesaver lag Engel lange auf Bestzeitkurs; leider funktionierte ein Technikteil nicht optimal, weshalb er disqualifiziert wurde. Besser lief es für Katharina Schankin auf dieser Strecke: Sie schwamm mit 3:00,77 Stunden dicht an ihre Bestzeit heran.

Nach den Pool-Wettbewerben ging es für drei weitere Tage an den Strand von La Grande Motte. „Die Ocean-Disziplinen sind erfahrungsgemäß die Domäne der Sportler aus Übersee“, so Krause, der weiß: „Grundsätzlich sind in diesen Finals nur wenige Europäer zu finden.“ Deswegen war es umso beachtlicher, dass sich mehrere Uetersener bis in das Viertelfinale vorkämpften. Den wohl größten Erfolg schaffte die ebenfalls erst 17 Jahre alte Carla Strübing, als sie im Strandlauf über zwei Kilometer mit dem neunten Platz zeigte, dass sie eine gute Ausdauerathletin ist.

An den sechs Tagen gab es im Team der DLRG Region Uetersen insgesamt immer wieder Höhen und Tiefen: „Der eine oder andere Sportler zahlte sicherlich auch Lehrgeld bei seinem ersten internationalen Wettkampf“, so Krause, der aber betonte: „Dennoch waren sich alle einig, dass die WM eine großartige Erfahrung ist. Sie wird wohl für immer in den Köpfen der Sportler als einer der schönsten, größten und eindrucksvollsten Wettkämpfe bleiben.“

Abschließend dankte Krause den Sponsoren und Unterstützern der Uetersener Rettungssportler wie SWT, Furuno, Nordmark und vielen anderen: „Ohne sie wäre für unsere Sportler eine Teilnahme an diesen Weltmeisterschaften nicht möglich gewesen!“

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