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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 12:21 Uhr

Konferenz : Erfahrungen und Ideen gesammelt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Junge Unternehmer aus der ganzen Welt haben sich vor wenigen Tagen in Moskau getroffen, um gemeinsam Forderungen an die Staats- und Regierungschefs der G-20-Länder, die im September in St. Petersburg tagen werden, zu erarbeiten.

shz.de von
erstellt am 26.Jun.2013 | 19:28 Uhr

Auch die Tornescher Jungunternehmerin Ann Christin Hahn gehörte zu den 30 deutschen Wirtschaftsjunioren, die in Moskau an den Beratungen teilnahmen. Die 33-Jährige ist Inhaberin des Unternehmens Lasermobil e.K., das im Bereich der Lasergravur und Laserbeschriftung tätig ist, und Mitglied der Wirtschaftsjunioren des mit mehr als 10000 Mitgliedern bundesweit größten Verbandes junger Unternehmer und Führungskräfte. Die Wirtschaftsjunioren sind offizieller deutscher Vertreter in der G-20 Young Entrepreneurs’ Alliance, einer so genannten Vorfeld-Organisation des G-20 Prozesses. Die Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) ist ein seit 1999 bestehender informeller Zusammenschluss aus 19 Staaten und der Europäischen Union. Sie soll als Forum für die Kooperation und Konsultation in Fragen des internationalen Finanzsystems dienen.

„Im Zentrum der Diskussion unseres Jungunternehmertreffens stand die Frage, welchen Beitrag wir leisten können, um in den einzelnen Ländern das Unternehmertum zu stärken und die Gründungsbedingungen zu verbessern“, berichtet Ann Christin Hahn. Zentrale Forderungen der Jungunternehmer sind die Stärkung der Gründungskultur, ein besserer Zugang zu Kapital, eine Verbesserung der Infrastruktur und eine stärkere Ausrichtung der Ausbildung an den aktuellen Anforderungen in den Unternehmen.

Die Gespräche mit jungen Unternehmern aus anderen Ländern waren interessant und aufschlussreich. Es war für mich spannend zu erfahren, wie Unternehmensgründungen in anderen Ländern funktionieren, welche Unternehmensstruktur dort herrscht und wie man mit Herausforderungen umgeht“, betont die Tornescherin. Gespürt hat sie, dass das berufliche Bildungssystem Deutschlands in vielen Ländern als Vorbild wahrgenommen wird. „Wir hingegen können von den Erfahrungen anderer Länder bei der Gründung von Unternehmen lernen. Da wurden tolle Konzepte vorgestellt“, so Ann Christin Hahn.

Sie und die anderen Mitglieder der deutschen Delegation wollen die guten Beispiele an die Politik weitergeben und die in Moskau gesammelten Erfahrungen im Verband der Wirtschaftsjunioren nutzen.

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