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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 01:58 Uhr

Nominierung : Erfahrene und Nachwuchskräfte

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sehr erfahrene Politiker in der ersten und mehrere ambitionierte Nachwuchskräfte in der zweiten Reihe bilden das Team der CDU zur Kommunalwahl. Zudem steht eine Nachfolgerin bereit, sollte Bürgermeister Günther Laudan sein Amt einmal aufgeben wollen.

shz.de von
erstellt am 18.Mär.2013 | 21:13 Uhr

Gut zweieinhalb Stunden brauchten sie für Jahresversammlung inklusive Bericht aus Kiel der Landtagsabgeordneten Barbara Ostmeier, der Vorstellung des Kreistagskandidaten Dr. Veit Ghiladi sowie der Mitgliederversammlung mit der Nominierung der Kandidaten zur Gemeindevertreterwahl. Der Bürgermeister und CDU-Ortsverbandsvorsitzende steht an der Spitze der Liste gefolgt von Ellen Kruse. Sie sei auch eine „Kandidatin für spätere Fälle“ für das Bürgermeisteramt, so Laudan. Als im Mai des vergangenen Jahres ein Nachfolger für Bärbel Thiemann gesucht worden war, hatte Ellen Kruse noch abgewunken.

Auf den Plätzen 3 bis 5 folgen Klaus-Hermann Früchtenicht, Thies Kleinwort und Hannelore Kops. Alle Direktkandidaten verfügen über eine lange Erfahrung in der Kommunalpolitik. Würden die Christdemokraten ihre fünf Sitze und damit ihre absolute Mehrheit verteidigen, wären alte und neue Fraktion im Gemeinderat identisch.

Auf den Plätzen 6 bis 11 bekommt mit Heiner Hauschild, Jan Ladiges, Torben Fülscher, Benjamin Soltwedel und Mathias Früchtenicht der Nachwuchs eine Chance. Vier dieser Kandidaten sind nicht Mitglied der CDU. Auf 12 und 13 folgen mit Axel Teßen und Norbert Büscherhoff zwei Christdemokraten mit längerer Mitgliedschaft. Der Altersdurchschnitt der Kandidaten liege zwischen 44 und 45 Jahren, freute sich Laudan.

Die Breitbandversorgung und ein Neubaugebiet nannte er als wichtigste Wahlziele. „Kurz davor“ sei man mit dem „azv Südholstein Breitband GmbH“ gewesen, doch vorerst sei das Vorhaben an dem Veto der Städte gescheitert. Laudan mutmaßte, Neid oder Konkurrenzdenken könnten die Auslöser gewesen sein.

In kleinen Schritten soll das Neubaugebiet Meyns Kamp erschlossen werden, erklärte der CDU-Chef. 50 Bauplätze sind möglich, man will mit zehn beginnen. Und schließlich bleibt die Eigenständigkeit der kleinen Gemeinden in Schleswig-Holstein Thema der Christdemokraten. „Wir werden uns mit aller Macht gegen eine Zwangskollektivierung wehren müssen“, so Günther Laudan.

Barbara Ostmeier ging auf die Personaldiskussion nach dem Rücktritt des Landesvorsitzenden Jost de Jager ein. „Etwas ins Schlingern“ seien die CDU und auch die Landtagsfraktion geraten. Dem designierten Vorsitzenden Reimer Böge traut sie den Job allerdings zu: Er sei „der richtige Mann an der richtigen Stelle“, sagte Barbara Ostmeier. Dr. Ghiladi strich seine Erfahrungen in der Wirtschaft heraus.

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