Politik : Er will’s wieder wissen

Der Bundestagsabgeordnete der CDU für den Wahlkreis Pinneberg, Ole Schröder, hat ein schönes Jubiläum zu feiern: Er gehört dem hohen Hause nunmehr seit zehn Jahren an. 2002 über die Landesliste aufgestellt, errang Schröder bei den Wahlen 2005 und 2009 dann jeweils ein Bundestags-Direktmandat im Wahlkreis mit der Nummer Sieben.

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21. September 2012, 20:20 Uhr

Schröder bekleidet heute überdies die Funktion des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister des Innern und trägt somit die Verantwortung über rund 40000 Bundespolizisten.

Sein Engagement für den Wahlkreis ist über die Jahre unverändert hoch geblieben. Schröder sieht sich dabei vor allem als Ombudsmann der Bürger, der in seiner Bürgersprechstunde durchaus auch mit privaten Problemen der Besucher oder den Ängsten der Bevölkerung konfrontiert wird. So setzt sich Schröder verstärkt für eine neue Wache der Bundespolizei am Elmshorner Bahnhof ein. „Es wird Zeit, dass am Bahnhof die öffentliche Ordnung wiederhergestellt wird“, sagte Schröder gestern beim Pressegespräch mit Blick auf die beängstigenden Zustände am und um den Bahnhof und auf den Tod des am Bahnhof von Schlägern angegriffenen Mannes.

Erwartungsgemäß setzt sich Schröder für den zügigen Ausbau der A20 ein. Von der neuen Landesregierung erwartet Schröder indes in dieser Frage keine Unterstützung. „Die derzeitige europäische Staatsschuldenkrise macht deutlich, wie wichtig es ist, dass die CDU stärkste Kraft bei der nächsten Bundestagswahl wird. Es gilt zu verhindern, dass wieder ein rot-grünes Bündnis wie in 2002 die Stabilitätskriterien verletzt und die Schulden vergemeinschaften will“, sagte Schröder.

Er will deshalb alles daran setzen, den Wahlkreis wieder direkt zu gewinnen. „Ich möchte den Triple schaffen“, sagte Schröder mit Hinblick auf die letzten beiden Erfolge.

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