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Literatur : Ephraim Kishon trifft Heinz Erhardt

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wer hat noch nicht von den Kurzgeschichten gehört, die der Satiriker Ephraim Kishon in den 1960er und 1970er Jahren geschrieben hat? Damals gehörten sie zur Standardliteratur und waren fast in jedem Bücherregal zu finden.

Die Uetersener Hagebuttenbühne hat einige dieser Geschichten ausgewählt, um einen fröhlich-satirischen Abend in gewohnt gemütlicher Atmosphäre in der Museumsscheune Langes Tannen zu gestalten.

Während einer Lesung werden Sandra Faulhaber und Susi Braun die Zuschauer in die Welt des israelischen Humors entführen. Dabei geht es unter anderem um die liebevolle Beschreibung der Bürokratie in Israel, die darin gipfelt, dass Zoll für einen Zuchthengst bezahlt werden muss, soll ein Schaukelpferd zur Geburt verschenkt werden. Aber auch Erziehungstipps verrät Kishon. Sie belegen, dass sich eigentlich nichts geändert hat. Welches Elternpaar hat sich nicht vorgenommen, es auf keinen Fall wie die eigenen Eltern zu machen, nur um dann festzustellen, dass man sich am Ende ebenso verhält wie sie? Mit klugem Wortwitz beschreibt Kishon alltägliche Dinge – vom Haarausfall bis zu Nachbarschaftsstreitigkeiten, die in absurden Situationen enden und, man höre und staune, bis heute Jung und Alt zum Lachen bringen. Und der Konkursverwalter, der mit dem Staat einen Termin für dessen endgültige Insolvenz vereinbaren will, ist auch nach 50 Jahren aktueller denn je. Um die ganze Sache abzurunden, haben sich die beiden Hagebutten entschieden, die Kurzgeschichten von Ephraim Kishon mit Gedichten von Heinz Erhardt zu untermalen. Dadurch wird Abwechslung garantiert und der Spaßfaktor noch gesteigert.

Mit seinen Wortspielereien hat „der Schelm“ immer schon für Begeisterung gesorgt. Sandra Faulhaber und Susi Braun werden diese mit viel Freude am Vorlesen auf die Zuschauer übertragen.

Die Termine sind am Freitag, 24. und am Sonnabend, 25. August. Sie beginnen jeweils um 19.30 Uhr in der Museumsscheune Langes Tannen. Der Eintritt kostet fünf Euro. Karten gibt es in der Theaterkasse Moorrege oder online unter der Hagebutten-Homepage „www.hagebuttenbuehne.de“.

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erstellt am 09.Aug.2012 | 18:24 Uhr

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