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Vorschlag an Zweckverband : Entwicklung VHS Tornesch-Uetersen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Frühjahrssemester 2012 ist das zweite Semester der gemeinsamen Volkshochschule Tornesch-Uetersen. In der jüngsten Versammlung des Zweckverbandes VHS Tornesch-Uetersen informierte VHS-Leiterin Inga Pleines die Tornescher und Uetersener Verbandsversammlungsmitglieder über die Entwicklung der noch jungen gemeinsamen Volkshochschule.

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2012 | 21:36 Uhr

Im Frühjahrssemester werden von 149 Dozenten 443 Kurse und Veranstaltungen, davon 135 in Uetersen angeboten. 406 Kurse und Einzelveranstaltungen (5884 Unterrichtseinheiten) mit 2691 Teilnehmern wurden in dem noch bis zu den Ferien laufenden Frühjahrsemester bereits durchgeführt. Die Finanzierung der gemeinsamen Volkshochschule erfolgt überwiegend aus den Benutzergebühren und den Zuschüssen der Städte Tornesch und Uetersen. Die Zuschüsse des Landes haben sich von 1,29 Euro auf 1,11 Euro pro Unterrichtseinheit um 14 Prozent und die Zuschüsse des Kreises um 25 Prozent von 1,09 Euro auf 0,812 Euro reduziert.

„Um unsere erfolgreich gestartete VHS Tornesch-Uetersen auch weiter attraktiv für gut ausgebildete Dozenten zu halten, brauchen wir ein angemessenes Dozentenhonorar“, so Inga Pleines. Sie informierte die Politiker anhand der Honorare für Sprachkurs-Dozenten darüber, dass im Vergleich mit den anderen Volkshochschulen im Kreis die VHS Tornesch-Uetersen bei der Bezahlung der Sprachkurs-Dozenten an letzter Stelle liege. Auch die Gebühren für Sprachkurse bilden an der VHS Tornesch-Uetersen im kreisweiten Vergleich das Schlusslicht. „Wir streben daher eine Erhöhung der Dozentenhonorare um zehn Prozent an und wollen sie mit einer Erhöhung der Gebühren um ebenfalls zehn Prozent ausgleichen“, so das Anliegen der VHS-Leiterin. Die paritätisch besetzte Verbandsversammlung des VHS-Zweckverbandes Tornesch-Uetersen hat dazu noch keinen Beschluss gefasst. Dies soll in der Beratung im Oktober erfolgen. Bei einer Zustimmung würde eine Gebührenerhöhung um zehn Prozent zum Frühjahrssemester 2013 greifen. „Wir werden unsere Kooperationen zu Bildungseinrichtungen weiter verstärken. Neben den bestehenden Kooperationen zur Familienbildung Wedel und der Klaus-Groth-Schule haben wir Kontakt zur Rosenstadtschule in Uetersen und zur Johannes-Schwennesen-Schule in Tornesch aufgenommen, um uns an den Betreuungs- und Angebotskonzepten in den Bereichen der offenen Ganztagsschule zu beteiligen“, so Inga Pleines. Für die bereits erfolgte Zertifizierung der VHS nach der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung-Weiterbildung (AZW) erfolgte im März ein Überwachungsaudit der fachkundigen Stelle für die AZW-Anerkennung.

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