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Kindergarten Wachsbleicher Weg : Entsetzen über Zerstörungswut

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Einige der Mädchen und Jungen des evangelischen Kindergartens haben ab 2. Januar bereits wieder ihre Einrichtung am Wachsbleicher Weg besucht und auf dem Außengelände gespielt. In der kommenden Woche werden auch die anderen Kindergartenkinder ihre Weihnachts- und Jahreswechsel-KiTa-Ferien beenden.

shz.de von
erstellt am 03.Jan.2014 | 21:18 Uhr

Dass sie nichts von den Vandalismusschäden auf dem Kindergartengelände mitbekommen, dafür haben KiTa-Leiterin Martina Droste, Erzieherinnen und der in der Nachbarschaft wohnende Pastor Winfried Meininghaus gesorgt. Sie haben einen umgekippten Blumenkübel wieder aufgestellt und auf dem Außengelände verteiltes Sandspielzeug wieder in die Kisten geräumt. Was den Kindern allerdings auffallen wird: Es fehlen drei Sitzbänke. Denn die wurden von Unbekannten zerstört. Dreimal war das Gelände des evangelischen Kindergartens in der letzten Woche des Jahres 2013 Ziel von Vandalismus. Die Zerstörer waren in den Nächten vom 20. auf den 21. Dezember, vom 23. auf den 24. Dezember, und 28. auf den 29. Dezember über den Zaun des Kindergartens geklettert. Bereits in der ersten Nacht war eine Sitzbank demoliert worden. Als in weiteren zwei Nächten ebenfalls Holzbänke total zertrümmert, Sandspielzeug aus den Kisten entnommen und auf dem Gelände verstreut worden war und auch Gartenstühle von Nachbargrundstücken kreuz und quer auf der Kindergartenwiese verteilt worden waren, wurde auch die Tat der ersten Nacht zur Anzeige gebracht. „Wir sind entsetzt, dass dreimal Zerstörungswütige auf unserem geschlossenen Gelände waren“, so KiTa-Leiterin Martina Droste. Die kaputten Bänke haben nicht nur materiellen Schaden verursacht. Eine Bank war ein Geschenk von Elternvertretern von Kindern, die vor zwei Jahren aus dem Kindergarten in die Schule verabschiedet wurden. „Diese Bank war für alle im Kindergarten auch ideell wertvoll“, so Martina Droste.

Sie, ihre Mitarbeiterinnen und auch Pastor Meininghaus finden das mangelnde Unrechtsbewusstsein und die mangelnde Achtung vor dem Eigentum anderer erschreckend. „Das können und wollen wir nicht hinnehmen und wir hoffen, dass so etwas nicht wieder vorkommt.“ Auch Nachbarn, deren Terrassenmöbel über den KiTa-Zaun geworfen worden waren, hatten sich bei der Polizei gemeldet beziehungsweise sie gerufen, als sie in der dritten Tatnacht Geräusche wahrgenommen hatten. Die Täter waren jedoch entwischt.

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