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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 19:54 Uhr

Wegenerstraße : Entscheidung: Zwei Gehwege

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Politiker des Bauausschusses stimmten der überarbeiteten Entwurfsplanung zum Neubau der Wegenerstraße zu. In der ersten Planung war von der Verwaltung vorgeschlagen worden, aufgrund der örtlichen Platzverhältnisse bei einer Fahrbahnbreite von 5,50 Metern (Tempo-30-Bereich) nur noch auf der Nordseite der Straße einen Gehweg in der Breite von 2,50 Metern zu bauen.

shz.de von
erstellt am 04.Jan.2013 | 22:09 Uhr

Jedoch bereits vor der Anliegerinformationsveranstaltung wurde deutlich, dass die Anlieger zwei Gehwege wünschen. Die Verwaltung hatte daraufhin mit der Kreisbehörde geklärt, inwieweit zwei Gehwege mit geringerer Breite realisiert werden dürfen. In Absprache mit der Kreisbehörde wurde eine Alternativplanung aufgestellt, die auf der Nordseite der Wegener-straße zwischen Wilhelm-Schildhauer-Straße und Schwennesenstraße einen Gehweg mit einer Breite von 1,50 Metern und ab dem Bereich Schwennesenstraße bis zur von-Helms-Straße einen Gehweg in der Breite von 2 Metern beinhaltet. Der Gehweg auf der Südseite zwischen Schildhauer-Straße und Schwennesenstraße erhält aufgrund der begrenzten öffentlichen Flächen nur eine Breite von 1 Meter, ab der Schwennesenstraße bis zur von-Helms-Straße eine Breite von 1,20 Metern. Die Mehrzahl der Anlieger hätten sich in der Informationsveranstaltung für die Variante mit zwei Gehwegen ausgesprochen, so Sylvia Köhn vom Bau- und Planungsamt.

Sie teilte den Politikern auch mit, dass, anders als in der Oktober-Sitzung dargestellt, im Bereich Schmutzwasser nach einer Wirtschaftlichkeitsberechnung nun ein kompletter Neubau vorgesehen ist. Diese Variante sei aufgrund der geringen Tiefenlage der Schmutzwasserkanalisation kostengünstiger als das Einziehen eines Inliners. Für die Regenwasserkanalisation war ohnehin auf der gesamten Länge ein Neubau vorgesehen. Als Baubeginn ist Ende März geplant, im Dezember sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Wünsche der Anlieger zu Verbreiterungen von Grundstückszufahrten sollen im direkten Gespräch geklärt werden. Die Kosten des Neubaus mit Kanalsanierung (100 Prozent Straßenbau/50 Prozent Regenwasser) werden auf 265500 Euro geschätzt. Auf Grundlage der Satzung werden für den Ausbau 85 Prozent der Kosten auf die erschlossenen Grundstücke umgelegt.

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