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Schwimmen : Engel viermal Erster beim Eisschwimmen

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es gibt Schwimmerinnen und Schwimmer, denen das Wasser in Freibädern oder Freigewässern sogar im Sommer noch zu kalt ist. Von einem ganz anderen Schlag ist Sebastian Engel (Jahrgang 1997): Der Schwimmer des TSV Uetersen nahm nämlich an den „2. Ice-Swimming German Open“, quasi den Deutschen Meisterschaften im Eisschwimmen, teil und scheute dabei weder die weite Anreise ins bayrische Burghausen noch das 3,5 Grad kalte Wasser. „Es war der erste Eisschwimm-Wettkampf für Se- bastian Engel ‒ umso größer war die Freude über die hervorragenden Ergebnisse“, betonte Maren Schölermann, Sportliche Leiterin der TSV-Abteilung Schwimmen.

shz.de von
erstellt am 29.Jan.2016 | 17:50 Uhr

Am Freitag, dem ersten von drei Wettkampftagen, belegte Sebastian Engel in der Juniorenklasse (Jahrgang 1997 und jünger) den ersten Platz über 200 Meter Freistil. „Dadurch qualifizierte er sich für das offene Finale am Sonnabendabend“, berichtete Maren Schölermann. Am Sonnabendmittag erreichte Sebastian Engel in der Juniorenklasse über 500 Meter Freistil ebenfalls den ersten Platz und qualifizierte sich auch hier für das offene Finale. Am Sonntag schlug der Uetersener auch über 50 Meter Brust als Erster an und machte seinen „Sieg-Hattrick“ perfekt.

Für diese ersten Plätze erhielt Sebastian Engel jeweils einen Pokal. „Die Freude war riesengroß, dass er es erstens geschafft hat, sich für das Finale zu qualifizieren, und zweitens neben internationalen Größen im Finale starten zu dürfen ‒ und dann noch zu siegen“, sagte Schölermann. Denn im offenen Finale erreichte Sebastian Engel über 200 Meter Freistil mit einer hervorragenden Zeit von 2:19,18 Minuten zum vierten Mal in Burghausen den ersten Platz. Und über 500 Meter Freistil im eiskalten Wasser kam der Uetersener in 6:40,63 Minuten als Zweiter hinter Christof Wandratsch ins Ziel. Für diese beiden Platzierungen gab es Geldprämien.

„Bei einer solchen Wassertemperatur sportliche Topleistungen zu bringen, fordert einem mental und körperlich alles ab, sogar noch nach dem Rennen“, sagte Sebastian Engel, der folgendes Fazit zog: „Insgesamt war es ein sehr schöner Wettkampf mit einer hervorragenden Stimmung, an dem ich im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder teilneh- men werde ‒ alleine aufgrund der wunderbaren Kulisse am Fuße der weltlängsten Burg.“

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