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Uetersener Nachrichten

20. November 2017 | 20:24 Uhr

Besuch : Engagement fürs Ehrenamt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die DLRG kennt jeder. Aber was macht die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft eigentlich im Jugendbereich und welche Anregungen hat sie Politik? Diesen Fragen wollten jetzt die Kreis Pinneberger SPD-Landtagskandidaten Beate Raudies, Johanna Skalski und Kai Vogel gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann und Aktiven des Kreisjugendringes im Gespräch mit den Lebensrettern nachgehen.

shz.de von
erstellt am 27.Dez.2011 | 20:48 Uhr

Drei Tage nach dem diesjährigen Internationalen Tag des Ehrenamtes hatten sich die Sozialdemokraten die Anliegen des Jugendbereichs auf die Fahnen geschrieben und ließen sich dabei vom technischen Leiter der DLRG Barmstedt, Torsten Schnoor, die Arbeit seiner Organisation schildern und staunten über den großen Anteil junger Menschen. „Von unseren rund 500 Mitgliedern sind 220 Kinder“, berichtete Schnoor. „Von unseren insgesamt 60 Aktiven sind 28 in der Rettungswacht engagiert.“

Eine Herausforderung stellt für die DLRG wie auch für viele andere in der Jugendarbeit engagierte Organisationen der zunehmende Ausbau von Ganztagsschulen dar. „Unser Ziel ist es, uns mit unserer Arbeit auf die geänderten Rahmenbedingungen einzustellen“, betonten KJR-Vorsitzender Arne Naujokat und Geschäftsführer Ingo Waschkau. „Jugendarbeit und Schule sind Partner mit sehr unterschiedlichen Strukturen und Aufgabenschwerpunkten. Beide haben einen Bildungsauftrag, den sie sehr kompetent ausführen und ernst nehmen. Aufgabe der Verantwortlichen an den Nahtstellen ist es, die Übergänge konfliktfrei und konstruktiv zu gestalten. Dazu braucht es Kenntnis und engagierte Menschen zu gleichen Teilen“.

Ein weiterer Problembereich, den die Aktiven von DLRG und KJR schilderten, betraf dann wieder in erster Linie die Bundespolitik. „Das ‚Bildungs- und Teilhabepaket‘ für Kinder aus Familien mit wenig Geld wird in vielen Bereichen noch lange nicht ausreichend genutzt, obwohl die Zusammenarbeit der Vereine mit dem Jobcenter gut funktioniert“, erfuhr der Bundestagsabgeordnete Rossmann und schlug mit Blick auf das vom Kreisjugendring betreute Projekt „Haus der kleinen Forscher“ vor, unter dem Titel „Haus der kleinen Helfer“ eine Aufklärungsinitiative an den Schulen des Kreises für das Ehrenamt zu starten.

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