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Uetersener Nachrichten

20. August 2017 | 06:45 Uhr

Handball : Endlich ein Sieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nachdem die 1. Männer des TuS Esingen nur einen Punkt aus ihren ersten drei Hamburg-Liga-Partien geholt hatten, gastierten sie am Sonnabend als Vorletzter zum Kellerkrimi beim noch punktlosen Schlusslicht SG Wilhelmsburg. Der Neuling von der Elbinsel hatte Anwurf und setzte seinen ersten Versuch am TuS-Tor vorbei. Die Esinger machten es nicht besser: Sie agierten im Angriff zu kompliziert, den daraus resultierenden Ballverlust nutzten die Wilhelmsburger zum 1:0.

Die Gäste waren in der Halle an der Dratelnstraße zunächst überhaupt nicht präsent und ließen ihren Gegner gewähren. Beim Stand von 5:1 nahm TuS-Trainer Jan-Henning Himborn bereits nach sieben Minuten eine Auszeit. Fortan agierten die Tornescher wie ausgewechselt: Die SGW-Spieler kamen nicht mehr an der Gäste-Deckung vorbei oder fanden in TuS-Torwart Benjamin Boje ihren Meister. Treffer von Jannik Genz, Max-Lennart Albrecht, Jesko Semmelhack, Tobias Bombe, Nicolas Philipp und Daniel Günter ermöglichten nach einer Viertelstunde die erste Esinger Führung.

Beim Stand von 7:11 nahmen die Hausherren ihre Auszeit. Danach schienen die Gäste das Spiel gedanklich schon gewonnen zu haben: Sie leisteten sich technische Fehler, unnötige Fehlwürfe und packten in der Deckung nicht mehr energisch genug zu. Von der 21. bis zur 30. Minute gelangen den Esingern nur noch zwei magere Tore, was aber immerhin zu einer knappen Pausen-Führung (13:14) genügte. Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die TuS-Spieler wieder von ihrer guten Seite: In der Deckung arbeiteten sie konsequent und Alexander Dustin Witt, der Boje zwischen den Pfosten ablöste, hielt stark.

Auch vorne lief es auf einmal wieder, so dass die Esinger ihre Führung schnell ausbauten (14:20/36.). Doch schnell schlichen sich wieder technische Fehler ins TuS-Spiel ein: Die Fehlwürfe häuften sich und selbst beste Tempogegenstöße wurden vergeben. Bis zur 51. Minute verwalteten die Tornescher ihre Führung (20:24), ehe ihnen nach dem 21:25 (52.) kein Tor mehr gelang. Weil die Esinger in der 56. und 57. Minute jeweils eine Zwei-Minuten-Strafe kassierten (dies waren in einer sehr fairen Partie die einzigen Zeitstrafen), waren sie plötzlich in doppelter Unterzahl und Wilhelmsburg kam noch einmal auf 24:25 heran (59.). In der Schlussminute hatte die Heim-Sieben Ballbesitz und der SG-Coach nahm eine Auszeit, über die nach dem Spiel heftig diskutiert wurde (siehe nebenstehenden Extra-Bericht). Wilhelmsburg kam aber nicht mehr zum Torwurf, so dass die Esinger ihren ersten Saisonsieg feierten, der ohne Frage verdient war – aber die TuS-Männer zeigten zwei Gesichter und machten es sich selbst unnötig schwer!

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erstellt am 20.Okt.2013 | 17:43 Uhr

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