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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 23:59 Uhr

Fussball : „Endlich ein schönes Spiel“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Sonntagvormittag war die kleine Chance der 1. Frauen des FC Union Tornesch auf die Herbstmeisterschaft in der Verbandsliga Hamburg dahin: Weil der FC St. Pauli den SC Eilbek mit 8:1 schlug, sicherte er sich Platz eins zur Saison-Halbzeit. Die Tornescherinnen gewannen am Nachmittag zum Hinrunden-Abschluss mit 2:0 beim ESV Einigkeit Wilhelmsburg und behaupteten Rang zwei. „Herbstvizemeister“ sind die Union-Frauen allerdings nur, wenn der Tabellen-Dritte TSC Wellingsbüttel aus seinen beiden noch offenen Nachholpartien höchstens drei Punkte holt. „Unter dem Strich haben wir eine gute erste Halbserie gespielt“, stellte FCU-Coach Mahdi Habibpur fest.

shz.de von
erstellt am 01.Dez.2015 | 20:38 Uhr

Besonders zufrieden war der Trainer mit dem jüngsten Auftritt auf der Elbinsel: „Das war gegen einen guten Gegner endlich wieder ein schönes Spiel“, lobte Habibpur. Auf dem Kunstrasenplatz an der Dratelnstraße gingen die Tornescherinnen von Beginn an engagiert in jeden Zweikampf, kombinierten sich mit schönen Pässen gut nach vorne und standen sicher in der eigenen Abwehr. „Wir hatten in der ersten Halbzeit sehr viel Ballbesitz“, berichtete Habibpur. Speziell in der Anfangsviertelstunde spielte sich das Geschehen fast ausschließlich in der Spielfeldhälfte der Einigkeit-Frauen ab, ehe diese durch Karen Schäfer ihren ersten Torschuss abgaben (17.).

Die besseren Offensivaktionen hatten aber die Gäste. In der 27. Minute verpasste Svea-Lynn Schmidt das 0:1 noch knapp, doch zehn Minuten später war es soweit: FCU-Keeperin Saskia Schippmann schlug einen Ball hoch und weit nach vorne; die ESV-Verteidigerin Sebnem Dairecioglu wollte die Kugel zu ihrer Torhüterin Yvonne Reinstorf zurückköpfen, die allerdings aus ihrem Tor heraus geeilt war ‒ und so floh Dairecioglus Kopfball zum 0:1 ins eigene Netz. Kurz vor der Pause km es noch besser für die Union-Frauen: Nach einer herrlichen Kombination über die linke Seite spielte Josefin Lutz den Ball zu Alina Wachter, deren Flanke Schmidt im Fünfmeterraum zum 0:2 einschob (43.). „Diese Führung war auch verdient“, betonte Habibpur.

In der zweiten Hälfte nahm neben dem Regen auch der Druck der Wilhelmsburgerinnen zu. In der 56. Minute hatten sie die große Chance zum 1:2, als Schiedsrichter Furkan Cevdet Vardar eine Abwehraktion von Alina Wachter im eigenen Strafraum als Handspiel wertete. Den Handelfmeter von Dairecioglu parierte Schippmann jedoch. „Das war ganz wichtig“, atmete Habibpur durch. In der Folge parierte Schippmann auch weitere Schüsse der Gastgeberinnen stark. Auf der Gegenseite hatten auch die Tornescherinnen nach langen Bällen noch einige gute Chancen. So hatte Johanna Stutzke Pech bei einem Pfostenschuss (88.).

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