zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 18:06 Uhr

Hallenfußball : Enderle fand den Tunnel

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Ich wusste, dass der Torwart seine Beine öffnen würde – deshalb habe ich ihn getunnelt!“ So umschrieb Eddy-Morton Enderle die Szene, in der er am Sonnabend beim Finale des „Edeka-Hollender-Cups 2013“ das 1:0-Siegtor für das Team Riewesell gegen den VfL Pinneberg II (Landesliga) schoss.

shz.de von
erstellt am 29.Dez.2013 | 19:34 Uhr

In einem packenden Endspiel hatte Eddy-Morton Enderle zunächst zwei gute Chancen vergeben, als er erst freistehend links vorbei zielte und dann von halbrechts aus an VfL-Keeper Klaas-Gerrit Both scheiterte. Aber im dritten Versuch überwand der Uetersener den Torwart, den er schon kennt, seitdem er 18 ist. So gewann das Betriebssport-Team der Firma Riewesell wie schon im Januar 2011 und Dezember 2011 das Turnier des FC Union Tornesch.

Eddy-Morton Enderle erzielte nicht nur das letzte Tor des Turniers, sondern für sein Team auch das erste, als er im Gruppenspiel gegen den Bezirksligisten SV Rugenbergen II den 1:0-Sieg herausschoss. Dann verlor das Riewesell-Team allerdings die Neuauflage des Vorjahres-Endspiels gegen die 1. Tornescher Herren (Spitzenreiter der Kreisliga 8) mit 1:2. Nach einem 0:2-Rückstand verkürzte Jörg Dreier gegen den Gastgeber zum 1:2. „Danach haben wir, vor allem in Überzahl, einige gute Chancen vergeben“, schimpfte Sandor Horvath, Trainer des Riewesell-Teams, das nach dieser Niederlage plötzlich um den Einzug ins Halbfinale zittern musste. In ihrem letzten Gruppenspiel ließen die Maler und Lackierer aber nichts anbrennen, sondern feierten einen 5:0-Kantersieg gegen die 1. Herren des Heidgrabener SV. Christian Sommer und Yannik Kouassi trafen jeweils doppelt, zudem war Mark Bushaj erfolgreich – und das Halbfinale als Gruppensieger gebucht.

Dagegen verpasste der Titelverteidiger Tornesch das Halbfinale. Im Eröffnungsspiel reichte es nur zu einem 1:1 gegen den Nachbarn Heidgraben. „Diese beiden Punkte haben uns am Ende gefehlt – aber Spiele gegen Heidgraben sind eben immer ganz besondere Derbys“, sagte Carsten Richter, 1. Vorsitzender des FC Union, für den Serge Haag zum Endstand ausglich. Serge Haag und Sebastian Rose brachten danach mit ihren Toren dem Riewesell-Team die einzige Niederlage des Tages bei. Ihr letztes Gruppenspiel verloren die Tornescher aber mit 1:2 gegen Rugenbergen II (Tor: Dennis Sannemann) und rutschten auf den dritten Platz der Gruppe A ab. Am Ende erfuhr FCU-Coach Mirco Seitz, der zurzeit auf Sylt urlaubt, per SMS, dass sein Team beim Heim-Turnier nur Sechster geworden war: Das Spiel um den fünften Platz ging gegen Egenbüttel mit 1:3 verloren (Fatih Simsek traf zum Endstand),

„Wir haben uns als Gastgeber vornehm zurückgehalten“, so Richter, der mit der Attraktivität und dem Zuschauer-Zuspruch „sehr zufrieden“ war.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert