Fortbildung : Elternarbeit an der Schule ist wertvoll

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Dass Lehrer sich regelmäßig fortbilden sollten und das auch tun, ist allgemein bekannt. Zuständig im nördlichsten Bundesland ist dafür das IQSH (Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein). Doch nicht nur Pädagogen bedürfen der regelmäßigen Schulung, auch Eltern können sich, insofern sie ein Amt bekleiden, weiterbilden lassen. Und dafür gibt es sogar finanzielle Mittel, die beim zuständigen Schulamt angefordert werden können.

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25. September 2012, 20:46 Uhr

Wolfgang Balasus, Leiter der Rosenstadtschule (Grund- und Regionalschule der Stadt Uetersen) ist überzeugt davon, dass der Elternanteil am Erfolg der Schüler bei rund 50 Prozent liegt. Und daher freute er sich sehr, kürzlich rund 30 Elternvertreter aus dem gesamten Kreisgebiet begrüßen zu können. Die Gremienmitglieder von Regional-, Gemeinschafts- und Grundschulen ließen sich von Beate Labs vom IQSH informieren. Zum einen unter dem Aspekt „Elternversammlungen leiten und moderieren“, und zum anderen bezüglich „Rechte und Pflichten kennen und nutzen“.

In jeweils 90-minütigen Unterrichtseinheiten wurde erläutert, wie am besten zu Versammlungen eingeladen wird, welche Aufgaben Elternvertreter haben und über was abgestimmt werden kann: Auch die Klassenelternarbeit war ein Thema. Vor der Bearbeitung des Themas „Rechte und Pflichten“, konnten sich alle erst einmal stärken. Extra für die Mütter und Väter hatte die Firma Dustmann die Mensa geöffnet, sodass eine professionelle Küche genossen werden konnte. Dem Betreiber wurde für sein Engagement gedankt.

Wie mache ich meinen Nachfolger fit für die Elternarbeit? Schließlich handelt es sich bei der Elternvertretung um ein Amt auf Zeit. Blöd, wenn gute Elternarbeit plötzlich abreißt, weil versäumt wurde, rechtzeitig für den geeigneten Nachwuchs zu sorgen. Kreiselternbeiratsvorsitzender Jens Gercken hatte während der Begrüßung bereits angedeutet, dass es wichtig ist, delegieren zu können. Wer alle Arbeit an sich reißt, bleibt schließlich auf ihr sitzen. An eine Nachfolge ist so nicht zu denken. In der Elternarbeit liegt auch ein gutes Stück Konfliktpotenzial verborgen. So wurde abschließend der Umgang mit „schwierigen“ Gesprächspartnern erörtert. Nach den beiden Modulen waren sich alle einig, dass sich die Teilnahme gelohnt hatte.

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