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Uetersener Nachrichten

18. November 2017 | 11:29 Uhr

Modernisierung : Elmshorn setzt aufs Rad

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zwar wurde die Dienstradflotte der Elmshorner Stadtverwaltung um mehrere Fahrräder erweitert und modernisiert und nicht nur um das Elektrofahrrad, dennoch dürfte dieses Gefährt die spektakulärste Anschaffung im Bereich der Fahrräder sein. Neben vier neuen Fahrrädern gab es nun auch ein „Smike“, ein robustes Rad mit elektrischem Unterstützungsantrieb und der Besonderheit eines leicht abnehmbaren Seitenwagens.

shz.de von
erstellt am 19.Apr.2013 | 21:31 Uhr

Die Mitarbeiter können Lasten transportieren oder einen Kollegen mitnehmen. Will man alleine fahren, lässt es sich leicht mit wenigen Handgriffen in ein Tourenrad verwandeln. Die Einführung des Smikes geht auf eine Kooperation zwischen Stadt, Stadtwerken und Morgenwelt GmbH zurück. Morgenwelt als strategischer Partner der Stadtwerke führte die TÜV-geprüften, radwegtauglichen und flexiblen Smikes als Alternative zum Zweitwagen in Elmshorn ein und bietet seitdem allen Elmshornern die Möglichkeit, über einen lokalen Fahrradhändler Smikes zu mieten. Nun wird ein solches Fahrrad auch den Mitarbeitern der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt. Um die neue Technik den Mitarbeitern vorzustellen, bietet der Klimaschutzmanager gemeinsam mit der Morgenwelt Testfahrten an.

Der Grund ist einfach: Die von den Rathaus- und Verwaltungsmitarbeitern zurückzulegenden Wege betragen in Elmshorn meist unter drei Kilometern. Damit eigenen sie sich besonders für die Nutzung mit dem Fahrrad. Hiermit können die Strecken besonders CO2-freundlich bewältigt werden. Die Stadt Elmshorn hat sich zum Ziel gesetzt, die Anzahl der Dienstfahrten mit dem Fahrrad auf diesen Strecken zu verdoppeln und so die CO2-Emissionen zu reduzieren und Kosten einzusparen. „Wir wollen das Fahrrad als CO2-freie Variante der Fortbewegung im Bewusstsein verankern und die Attraktivität erhöhen, kurze Dienstwege innerhalb des Stadtgebietes mit dem Rad zurückzulegen und häufiger auf das Auto als Dienstfahrzeug zu verzichten“, sagt Bürgermeisterin Dr. Fronzek.

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