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Uetersener Nachrichten

19. August 2017 | 21:22 Uhr

Zusammenlegung : Elf Filialen schließen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Von einer „Bündelung der Kräfte“ spricht man bei der Sparkasse Südholstein und meint damit die Schließung von diversen Standorten. Sieben Filialen werden Mitte Januar 2014 einer mittelgroßen Zusammenlegung zum Opfer fallen.

Während drei der betroffenen Standorte in Neumünster und eine im Kreis Segeberg (Hartenholm) liegt, entfällt der Großteil auf den Kreis Pinneberg. Hier werden die Filialen in Sparrieshoop, Brande-Hörnerkirchen, Hasloh, Krupunder, Pinneberg-Waldenau, Appen und Holm geschlossen. Überdies werden sechs SB-Standorte (überwiegend nur Geldautomaten) abgebaut, von denen aber keiner im Kreis Pinneberg liegt.

Die Schließung der Filialen wurde notwendig, weil immer mehr Kunden das Internet oder das Telefon nutzen, um ihre Bankgeschäfte zu erledigen und daher der Kundenverkehr in den Filialen immer mehr abnimmt. Daher werde es immer schwieriger, das umfangreiche Leistungsangebot an allen 47 Standorten vorzuhalten, meint der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Ralph Schmieder. „Den sinkenden Kundenfrequenzen in den Filialen stehen hohe Kosten gegenüber. Um unsere Kompetenz vor Ort gezielt weiter zu stärken, bündeln wir daher unsere Kräfte in der Region.“ Die betroffenen Mitarbeiter wechseln laut Sparkasse zu den benachbarten Standorten.

Für Landrat Oliver Stolz, der auch Vorsitzender des Verwaltungsrats der Sparkasse Südholstein ist, ist die Zusammenlegung ein logischer und notwendiger Schritt: „Die Konsolidierung der Sparkasse Südholstein ist wichtig für die Kunden, die Mitarbeiter und die gesamte Region. Die Zusammenlegung der Filialen ist sorgsam abgewogen worden. Sie orientiert sich auch am jeweiligen Kundenverhalten vor Ort. Die technischen Entwicklungen sorgen dafür, dass immer weniger Menschen die Filialen für ihre alltäglichen Bankgeschäfte aufsuchen. Vor diesem Hintergrund wird es immer teurer, auch in kleinen Gemeinden eine eigene Filiale zu unterhalten.“

Schmieder versichert aber, dass das Filialnetz der Mittelpunkt des Kundengeschäfts bleiben wird. „Hier bekommen unsere Kunden alles, was sie für ihre sichere finanzielle Lebensplanung brauchen. Dennoch beraten unsere Mitarbeiter nicht nur in den Filialen, sondern besuchen die Kunden auch zu Hause und auch außerhalb der Öffnungszeiten. Man werde sich, so Schmieder „darum kümmern, für jeden Kunden die optimale Alternative zu finden.“

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erstellt am 27.Okt.2013 | 22:02 Uhr

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