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Jubiläum an der Ludwig-Meyn-Schule : Eintauchen in die eigene Geschichte

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Jahr 1923 gilt als Gründungsdatum der Ludwig-Meyn-Schule. Damals wurden an der Seminarstraße ein Internat für auswärtige Schüler eröffnet und parallel eine Aufbauschule ins Leben gerufen, aus der sich wenige Jahre später das Gymnasium entwickelte.

90 Jahre LMG – am Sonnabend wurde dieses Jubiläum groß gefeiert. In Anwesenheit von Bürgervorsteher Adolf Bergmann und Bürgermeisterin Andrea Hansen eröffnete Schulleiter Alexej Stroh den „Tag der offenen Tür“, der in einen besonderen Rahmen gefasst worden war. Ins Zentrum rückten Schülerprojekte. Mehr als 50 Gruppen hatten sich zusammengefunden, um sich dem Thema „20er Jahre“ zu widmen. Die Ergebnisse wurden am Sonnabend vorgestellt. Einmal mehr wurde dabei deutlich, dass Schüler stark sind, wenn sie ein Projekt zu bearbeiten haben.

Einige der vorgestellten Projekte unterliegen jedoch dem Grundsatz der Nachhaltigkeit. So der Schulgarten, der neu angelegt wurde, und natürlich laufend unterhalten werden muss. Das wissen die Gymnasiasten auch. Mit der Pflege und der späteren Ernte der Früchte soll sich nun eine Arbeitsgemeinschaft befassen.

Andere Projekte widmeten sich mit der Mode der 20er Jahre und der Frage, wie die Menschen damals ihre Freizeit verbracht hatten. Gesellschaftsspiel-Runden gehörten dabei ebenso dazu wie Strickabende am Kamin. Und wie ging es in der Küche zu? Elektrische Küchenhilfen gab es damals noch nicht. Vor 90 Jahren musste die Sahne mit der Hand geschlagen werden. Klar, dass sich die Projektteilnehmer am „Café der 20er Jahre“ daher nicht nur mit Rezepten von einst befassten, sondern zudem beim Rühren des Teiges ausschließlich ihre Muskelkraft einsetzten.

Zwei Vorhaben, die derzeit sowohl die Schulleitung als auch die Schüler bewegt, betreffen die Neugestaltung des Pausenhofes und die Installation einer Photovoltaik-anlage auf dem Dach.

Weil beide Vorhaben viel Geld erfordern, hatten sich mehrere Gruppen bereit erklärt, ihre Initiativen dahingehend auszurichten. Sie kümmerten sich um das leibliche Wohl der Besucher oder boten eine Schrift zum Kauf an, mit der die Projekte vorgestellt wurden. Die Einnahmen konnten die Kostenseite aber nicht abdecken, denn alleine die ins Auge gefasste Photovoltaikanlage (bis zu zehn Kilowatt Leistung) soll 20000 Euro kosten. Mithilfe der Anlage sollen die Stromkosten am Gymnasium gesenkt werden. Der Projekttag ist von einigen fiesen Regenschauern begleitet worden, jedoch wurden etliche Projekte in den Klassenräumen vorgestellt, sodass die Besucher in dieser Zeit dorthin ausweichen konnten.

Am Abend startete in der Mensa an der Bleekerstraße ein großes Wiedersehen. Eingeladen waren insbesondere ältere Abiturjahrgänge. Das Ehemaligentreffen stieß auf den erhofften großen Zuspruch.

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erstellt am 01.Sep.2013 | 22:04 Uhr

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