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Kinder- und Jugendbeirat : Einsatz für die Hetlinger Grundschule

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Unterstützung von unerwarteter Seite bekommen die Hetlinger Gemeindevertreter in ihrem Kampf für den Erhalt der Dorfschule. Der Kinder- und Jugendbeirat hat während seiner jüngsten Sitzung einen Antrag verabschiedet, mit dem alle Beteiligten an eine Tisch geholt werden, um sich für die Grundschule einzusetzen.

„Es ist wichtig, dass wir etwas tun“, stellt Julius Körner, Vorsitzender des Kinder- und Jugendbeirates fest. Deswegen sollen die beiden Fraktionen der Gemeindevertretung, der Schulelternbeirat, der Schulverein und die Betreuungsklasse zusammen kommen. Ziel ist es aus der Sicht des Beirates, „vehementer als bisher für den Schulstandort Hetlingen einzutreten, sein Konzept aufzuzeigen und bekannter zu machen, um die Hetlinger Schule langfristig und nachhaltig zu stärken.“ Denn aus der Sicht des Kinder- und Jugendbeirates hat die Kommune eine hochmoderne und attraktive Schule, mit einem guten, zukunftsfähigen Konzept.

Für die es allerdings in den vergangenen Wochen nicht so gut lief. Schulrat Dirk Janssen hatte während der jüngsten Amtsausschusssitzung Alarm geschlagen (die UeNa berichteten). Als „nicht verantwortbar“ hatte er die Situation bezeichnet, weil die beiden Familienklassen in der ersten und letzten Unterrichtsstunde nur von einer Pädagogin beaufsichtigt werden.

Die durch das Schulamt zugewiesene Stundenzahl läßt nicht mehr zu. Die Hetlinger Politiker hatten allerdings schnell auf die Aussagen des Schulrates reagiert.

Während der jüngsten Gemeindevertretersitzung wurde Geld für die Anstellung einer Hilfskraft bereit gestellt. Die ist flott mit Britta Seeger besetzt worden. Die Hetlingerin kennt die Grundschule genau, denn sie engagiert sich schon als Elternvertreterin, Lesemutter und AG-Leiterin ehrenamtlich.

Bereits während der Sitzung des Kinder- und Jugendbeirats im Hetlinger Treff wurde ein Termin für die große Runde abgesprochen. Man kommt am Dienstag, 25. November, um 19.30 Uhr im „Hetlinger Treff“ zusammen. Die Sitzung solle erst einmal dem Kennenlernen aller Akteure dienen, so der Beiratsvorsitzende. Dann will man überlegen, wie Werbung für die Schule gemacht werden kann. Die Details, so Körner, werden in Absprache mit der Bürgermeisterin organisiert.

„Total klasse“ ist die Initiative für Monika Riekhof (CDU). „Wir wollen die Schule erhalten und es ist eine tolle Idee, alle in ein Boot zu holen“, sagt sie.

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erstellt am 19.Nov.2014 | 20:00 Uhr

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