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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 10:18 Uhr

Dokumentarfilm : Einmal Uetersen in 19 Minuten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Seit gestern ist er zu sehen. Ein 19-minütiger Film zeigt die vielen Facetten von Uetersen. Die Stadt will damit auf ihrer Internet-Seite für sich werben.

shz.de von
erstellt am 29.Sep.2014 | 21:56 Uhr

„Der Film soll Uetersen über Uetersen hinaus bekannt machen“, sagt Regisseur und Produzent Gerrit Gronau. Der 22-Jährige zeigt touristische Attraktionen wie das Kloster, das Rosarium und Langes Tannen, aber auch den Alltag in der Stadt. Er lässt Ministerpräsident Torsten Albig, Bürgermeisterin Andrea Hansen, Pastor Joachim Gorsolke, Verleger Lebrecht von Ziehlberg und Kneipenwirt Rüdiger Tarps zu Wort kommen. Die Zuschauer blicken hinter die Kulissen der Firmen Nordmark und Rosen Tantau. Menschen auf der Straße sagen, was ihnen an ihrer Stadt gefällt. Insgesamt 20 Uetersener geben in etwa 15 Kapiteln kurze Interviews. „Es sind schöne Anekdoten dabei“, berichtete Gronau. Er gab dem Streifen den Titel „Uetersen – Am äußersten Ende und doch mitten drin“.

Seit fünf Jahren steht Gronau hinter der Kamera. Er produzierte bereits Komödien und Dramen. Als er vor zwei Jahren bei der Produktion eines Image-Films für die Stadt Wedel half, kam ihm der Gedanke, dasselbe auch für Uetersen anzubieten. Er trug die Idee an die Bürgermeisterin heran. Der Hauptausschuss gab Grünes Licht.

Mit der Vorstellung Uetersens legt Gronau nun seinen ersten Dokumentarfilm vor. Eineinhalb Jahre lang arbeitete er daran, nahm mehr als 200 Minuten Material auf, wendete viele Stunden für die Vor- und Nachbereitung auf und lernte seine Heimatstadt neu kennen. „Ich habe Menschen getroffen, mit denen ich sonst nicht gesprochen hätte“, berichtete Gronau. Er stieß auf Projekte, Zahlen und Fakten, die der Normalbürger nicht kennt.

Viele Gesprächspartner unterstützten ihn über die Interviews hinaus, erteilten Drehgenehmigungen, überließen ihm Archivfotos, rührten die Werbetrommel für das Projekt, das Gronau übrigens selbst finanzierte. Die Stadt zahlte ihm bloß eine Aufwandsentschädigung. Doch das große Geld war nicht sein Ziel, sondern die Erfahrung. „Für mich war es schön. Es hat sich gelohnt, diesen Film zu machen“, sagte Gronau im Gespräch mit den UeNa.

Wo der Film zu sehen ist

Der Film ist im Internet zu sehen unter www.youtube.com Dort einfach nach „Gerrit Gronau Uetersen“ suchen. Der Streifen soll in die Internet-Seite der Stadt Uetersen eingebettet werden www.uetersen.de

Angedacht ist zudem, im Bürgerbüro einen Fernseher aufzustellen, auf dem er ab und zu laufen soll. Der direkte Link zu dem Film lautet übrigens youtube.com/watch?v=ilKlpbxU0Oo

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