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Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 21:44 Uhr

Finanzen : Einführung von Quartalsberichten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Einstimmig nahmen die Politiker im Finanzausschuss den Antrag und Beschlussvorschlag der Sozialdemokraten an, in dem es um die Einführung von Quartalsberichten über die Ergebnis- und Finanzrechnung des Stadt-Haushalts geht.

shz.de von
erstellt am 12.Feb.2015 | 18:58 Uhr

Der finanzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Manfred Fäcke erläuterte ausführlich das Anliegen der Sozialdemokraten, zeitnah und regelmäßig von der Verwaltung über finanzielle Abweichungen jeder Art im Haushalt informiert zu werden. „Wenn wir erst Monate später uns mit den Ergebnissen befassen, dann sind die Ereignisse und Zuordnungen zu weit weg und am Ergebnis können wir nichts mehr ändern.

Quartalsberichte wären daher angebracht. Sie sollten aber nicht überfrachtet und von der Verwaltung leistbar sein“, betonte Manfred Fäcke. Er hatte bereits mit Jörg Rechter aus dem Amt für Zentrale Verwaltung und Finanzen den Doppischen Haushalt hinsichtlich der Möglichkeit, sinnvolle Quartalsberichte zu erstellen, unter die Lupe genommen. Denn der Haushalt besteht aus fünf Teilhaushalten mit 250 bis 300 Produkten und 5000 Produktkonten.

Die Politiker waren sich einig, dass sich ein Quartalsbericht nicht im „Klein-Klein“ verlieren dürfe, sondern einen Soll-Ist-Vergleich bei wesentlichen Punkten ermöglichen soll. Auf eine Prognose-Rechnung, wie die SPD in ihrem Antrag formuliert hatte, wird allerdings verzichtet. Die Verwaltung wurde beauftragt, ein  Konzept zu erarbeiten, wie die Quartalsberichte aussehen könnten. Eine fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe, der Manfred Fäcke und Artur Rieck (SPD), Joachim Reetz (CDU und Finanzausschussvorsitzender) sowie Frank Schöndienst (FDP) angehören, soll dabei unterstützend wirken, sich mit Jörg Rechter aus dem Amt für Finanzen zusammensetzen und die Erwartungen der Politik formulieren.

Bürgermeister Roland Krügel betonte, dass der Arbeitsaufwand enorm sei und Priorität derzeit die Eröffnungsbilanz zum Doppischen Haushalt und der Haushalt des Schulzweckverbandes habe. Mitte des Jahres wird jedoch ein weiterer qualifizierter Mitarbeiter das Team in der Kämmerei verstärken. Die Finanzpolitiker machten deutlich, dass auch sie der Eröffnungsbilanz den Vorrang geben und die gewünschten Quartalsberichte in jedem Fall so gestaltet sein sollen, dass sich der Aufwand in Grenzen hält und von der Verwaltung leistbar ist.

„Die Berichte sollten so einfach und übersichtlich wie möglich sein. Fragen dazu sollten dann nicht nur im Finanzausschuss, sondern auch in den Fachausschüssen mit den jeweiligen Amtsleitern diskutiert werden“, so der Finanzausschussvorsitzende Joachim Reetz (CDU).

Zu Beginn ihrer Sitzung hatten sich die Politiker und anwesenden Verwaltungsmitarbeiter zum Gedenken an den vor wenigen Tagen verstorbenen SPD-Ratsherrn Rolf König von den Plätzen erhoben.

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