Handball : Einfach ganz schlecht

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Sonnabendnachmittag in Hamburg-Barmbek. In der Sporthalle Langenfort empfängt die HG Barmbek II (10 Punkte) die 1. Männer des TSV Uetersen (4 Punkte). Der Klassenerhalt für den TSV ist nur von theoretischer Natur, doch nach den zuletzt zwei guten Spielen rechnet man sich Chancen aus, Revanche für die29:23-Hinspielniederlage zu nehmen.

shz.de von
03. Februar 2013, 21:16 Uhr

Trainer Marc Neumann muss auf Frederik Heine und Steffen Czwalinna verzichten, vertraut auf die Anfangsformation mit Sören Lötje (Tor), Jasper Timm, André Janert, Maximilian Ladiges, Alexander Farr, Tim Redeker, Christopher Wildt. Die ersten sechs TSV-Tore erzielt der Rückraum. Die Führung des TSV wechselt mit Remis. Bis zur 12. Minute geht das so, dann erhält Redeker seine zweite Zeitstrafe mit der Folge, dass Barmbek zwei Tore vorlegen kann. Torben Lötje kommt jetzt für den gefährdeten Redeker und trifft sofort nach Kreisanspiel. Obwohl Uetersen nicht gut spielt, bleibt das Ergebnis eng. Dann gibt es zu viele Fehler beim TSV, Barmbek erhöht auf 14:11. In der Schlussphase von Halbzeit eins muss Uetersen auf Farr verzichten (erleidet ein Cut), für ihn kommt Nils Ladiges. Trotzdem kommt man zum Ausgleich und zur Führung, die Barmbek bis zum Halbzeitpfiff ausgleichen kann (16:16).

Nach der Pause läuft Uetersen vorerst immer einem knappen Rückstand hinterher. dann war plötzlich die Luft raus. Barmbek kann bis zur 45. Minute auf 26:20 davonziehen. In der Abwehr ist keine Gegenwehr mehr zu spüren und im Angriff mangelt es an der Chancenverwertung und dazu hat man auch noch Pech, dass die Bälle am Metall oder beim Torwart landen. In der 52. Minute (30:23) bekommt Redeker nach der 3. Zeitstrafe rot. Der TSV-Kader schrumpf weiter. Barmbek kann den Vorsprung halten und hat nach dem 33:26-Sieg jetzt 12 Zähler und ist dem Klassenerhalt ein Stück näher gerückt.

Der jungen TSV-Mannschaft fehlte am Sonnabend einfach die nötige Härte und Erfahrung, um zu bestehen.

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