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Uetersener Nachrichten

28. Juli 2017 | 04:42 Uhr

Eine Welt voller Möglichkeiten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Schulabgänger Auslandsjahr, Studium, Ausbildung, Schulwechsel oder weiter auf der Klaus-Groth-Schul-Leiter

Insgesamt 160 Jugendliche feierten an der Klaus-Groth-Schule (KGS) ihre Verabschiedung. Sie haben an der Gemeinschaftsschule verschiedene Schulabschlüsse mit teils unterschiedlichen Schwerpunkten absolviert. So mannigfaltig ihre Ausbildungsgänge auf der KGS waren, so unterschiedlich sind auch ihre Pläne für die Zukunft.

Elf Schüler mit Förderabschluss, 29 Schüler mit Erstem allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA), 53 Schüler mit Mittlerem Schulabschluss (MSA) und 69 Abiturienten wurden mit einem Festakt aus der Klaus-Groth-Schule entlassen. „Elf von ihnen gelang es, eine Abiturdurchschnittsnote mit einer Eins vor dem Komma zu erwerben“, freut sich Oberstufenleiter Hartmut Meyer. Adrian Bannick (16) weiß genau, wie seine berufliche Zukunft verlaufen soll: Er stapft in die Fußstapfen seiner Mutter, einer Schutzpolizistin, und geht zur Bundespolizei. Die zweieinhalbjährige Ausbildung startet im September. „Ich werde dann in einem Polizeiwohnheim leben und am Wochenende nach Hause kommen“, erzählt er.

Fynn Springer, der eine MSA-Note von 1,2 geschafft hat, möchte auf der KGS bleiben. Vorher allerdings wird er ein Auslandsjahr in einer Gastfamilie im US-Bundesstaat Arkansas verbringen, gemeinsam mit einem brasilianischen Gastschüler. „Die amerikanische Mentalität und die Kultur interessieren mich schon sehr lange“, so Fynn.

Jahrgangsbeste des ESA-Zweigs ist mit 1,0 Louisa Sackewitz. Sie wechselt auf das Internat Schloss Salem am Bodensee, denn dort hat sie ab sofort ein Stipendium. „Ein Abi auf so einer bekannten Schule zu machen, ist eine ziemlich große Chance!“, findet Louisa. Sie freut sich auch schon sehr darauf, neue Leute kennenzulernen.

Laura Milchert (16) dagegen, mit 1,1 Jahrgangszweite, wird die Oberstufe in Tornesch besuchen. „Ich gehe dann ins Geschichtsprofil“, erzählt sie, „ich finde es sehr interessant, wie es früher mal war und möchte da in die Tiefe gehen.“ Den Förderabschluss nach der 9. Klasse hat Kyra Meybohm erworben. „Ich gehe jetzt an die Berufsschule nach Elmshorn und mache erst einmal meinen Hauptschulabschluss“, so Kyra. Die Abi-Streiche haben ihr besonders gut gefallen, das war ein guter Abschluss der KGS-Zeit, meint sie.


Das beste Abitur legte Maren Brinkmann ab


Das beste Abitur in diesem Jahr hat mit 1,0 Maren Brinkmann. Die 19-Jährige beginnt im Herbst ein Maschinenbau-Studium an der Technischen Uni Hamburg-Harburg. „Nach dem Bachelor möchte ich einen Master in Wirtschaftsingenieurswesen machen, später dann vielleicht was mit erneuerbaren Energien.“

Vor Studienbeginn hat sie noch ein Vorpraktikum beim Finkenwerder Metall- und Maschinenbau. Dass sie sich für Technik interessiert, hat Brinkmann schon früh bemerkt und deshalb auch das naturwissenschaftliche Profil der KGS belegt. „Die Studienidee kam durch einen Test, die Berufsberater an der Schule mit uns gemacht haben“, so die begabte junge Frau.

Was Timo Meyer (19) mit seinem 1,1-Abitur so alles anstellen will, das wird er sich noch überlegen. „Ich fliege jetzt erst einmal nach Australien und mache dort Work and Travel“, erzählt er. Meyers Schwerpunkt an der KGS war das Sprachprofil, seine vertieften Kenntnisse in Englisch, Französisch und Spanisch werden ihm auf seiner Weltreise sicher nützen.

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