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Nochtspeicher : Eine vielversprechende Doppel-Show

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Unter dem Motto „Drei Städte. Zwei Künstler. Ein Konzert.“ gehen die Sängerin „Phela“ und der Sänger „Kenay“ gemeinsam auf Tour. Beide Künstler haben sich Zeit gelassen, ihren eigenen Stil zu kreieren und zu finden, was ihnen in der Musikszene viel Respekt einbringt. Jetzt holen beide gemeinsam aus und präsentieren ihre neuen Songs auf einer gemeinsamen Tour, die die Musiker in die Städte Berlin, Köln und Hamburg führt. „Kenay“ bringt seinen Standpunkt zum aktuellen Geschehen in der deutschen Popmusik-Landschaft mit den folgenden Worten zum Ausdruck: „Popmusik in Deutschland traut sich nicht so richtig cool zu sein.“

shz.de von
erstellt am 08.Okt.2015 | 14:23 Uhr

Wenn man den Musiker dann in Aktion sieht, kann man erkennen, was er damit meint, denn seine Songs wirken lässig und eben schlichtweg „cool“. Zu hören ist dies auf seinem brandneuen Debüt-Album „Rot Und Blau“. Von vielen Musikexperten wird „Kenay“ als einer der vielversprechendsten Newcomer im gesamten deutschsprachigen Raum betitelt und das mit Sicherheit nicht zu Unrecht. Begonnen hat die Musikkarriere des Künstlers schon in den frühen Jahren seiner Kindheit auf einem recht unspektakulären Weg. Er wurde durch seinen Vater, der als Musiklehrer tätig ist, schon früh an Instrumente und Musik herangeführt. Diese frühzeitige Prägung begleitet ihn bis zum heutigen Tag auf seinem Weg in die große weite Welt der Popmusik. Mit seiner Rap-Kombo „Doppeldecker“ konnte der Sänger erste Erfolge verbuchen, so spielte die Formation im Vorprogramm von Acts wie „Denyo“ oder „Blumentopf“.

Als Teil des Produzenten-Teams „Tracksetters“ machte sich „Kenay“ in rasantem Tempo einen Namen. Mittlerweile hat er für Größen wie „Kool Savas“ und „Xavier Naidoo“ zahlreiche Beats komponiert.

Der beliebte Soul-Sänger „Xavier Naidoo“ ist von dem Talent des Newcomers so angetan, dass er kurzerhand als Feature-Gast auf dem Solo-Debüt von „Kenay“ in Erscheinung tritt.

Was „Kenay“ von anderen Künstlern unterscheidet, ist sein gutes Händchen für mitreißende Melodien und starke Beats mit hohem Wiedererkennungswert. Stilistisch bewegt sich der Künstler irgendwo zwischen Hip Hop und Pop.

Das Gegenstück zum lässigen Pop von „Kenay“ liefert die Sängerin „Phela“, die mit überaus poesievollen Texten daher kommt und durch ihre Art schon ein breites Publikum für sich einnehmen konnte. Ihre Stärke sind vor allem die Liebeslieder. Diese bestechen vor allem durch ihren ehrlichen Charakter, denn man merkt sofort, dass es der Sängerin eine Herzensangelegenheit ist, die Geschichte hinter dem Song für den Hörer zugänglich zu machen, ohne dabei zu weit auszuholen. Für sie war die Kindheit in musikalischer Hinsicht ebenso prägend, wie für ihren Musiker-Kollegen, denn auch ihr Vater habe sie schon früh mit der Musik in Kontakt gebracht. Nachdem die Musikerin auch als Fotografin in Erscheinung getreten ist, widmet sie sich jetzt mit ihrem Album „Seite 24“ wieder gänzlich der Musik. Am Mittwoch, den 21. Oktober, gastieren „Kenay“ und „Phela“ ab 20 Uhr im Nochtspeicher in Hamburg. Der Eintritt für das Doppel-Konzert kostet 19 Euro.

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